Spiele für Junge Erwachsene

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Die Lipsync Battle - die Mini-Playback-Show für junge Erwachsene. zoom.spiel "Zoom" ist eine Kommunikationsübung für Jugendliche und Erwachsene. Unterhaltsames Kartenspiel für Jung und Alt.

"Junge Erwachsene oder junge Menschen sind besonders gefährdet" (Archiv)

Das Universitätsklinikum Mainz stellt seit mehr als eineinhalb Jahren eine Behandlungsgruppe für Online-Süchtige zur Verfügung. Hauptcharakteristikum einer solchen Suchtkrankheit ist der Verlust der Kontrolle, sagt Christina Hoch, eine der dort behandelten Psychologen. Und für diejenigen, die nichts anderes tun und nur vor dem Computer stehen, gibt es seit eineinhalb Jahren eine Therapie-Gruppe an der Universitätsklinik in Mainz.

Der 13-jährige Leonhard hat gerade die Definition der Sucht vernommen - hat er Recht? Hoch: Das Hauptcharakteristikum einer Suchterkrankung beim Spiel am PC ist also, wie bei allen anderen Suchterkrankungen, der Verlust der Kontrolle. Dies bedeutet, dass die Beteiligten nicht regeln können, wann sie mit dem Spiel beginnen und wann sie es aufhören.

Sobald sie da drin sind, kommen sie nicht mehr vom Spielgeschehen weg. In dieser Hinsicht hat er Recht, wenn er sagt: "Süchtig, wenn Sie nichts anderes tun? Wenn wir die Abhängigkeit als einen Leerstandsversuch betrachten, dann stelle ich mir die Fragen, was die Spielsucht am Computer von der Einkaufssucht zum Beispiel oder der Spielsucht abhebt?

Die jungen Leute/Jugendlichen bekommen auch durch das Spiel ein gutes Gespür. Vielleicht gibt es einen kleinen Fortschritt, dachte ich, dass zum ersten Mal etwas getan wird, von dem die meisten Familienmitglieder keine Vorstellung haben? Dabei geht es um mediale Kompetenz, aber auch dann wird das Thema oft nicht so rasch wahrgenommen, weil die Großen nicht bemerken, was mein Sohn dort tut, und sich auch nicht in diese Lebenswelt hineinversetzen können, die ihr Sohn dort tagtäglich aufsucht.

Ist es nicht ein weiteres Hindernis, dass Online-Süchtige den Bezug zur Realität völlig verloren haben, oder ist es beispielsweise bei Spielsüchtigen so? Dies ist einer der Gründe, der sie besonders an das Spielgeschehen bindet, dass sie hier Ansprechpartner haben und letztlich auch wichtiger werden als die Ansprechpartner in der Realität.

Führerin: Wir wissen von anderen Süchten, dass der Abhängige sich mit - wie kann man so schön behaupten - Ingrimm fast selbst schadet: trinkt, raucht, nimmt Heroin, was auch immer, verschuldet sich also mit der Kaufsucht. Es ist also sowohl eine ausländische Aggression, dass ein Elternteil überfallen wird, dass ein Möbelstück zerschlagen wird, als auch, dass die jungen Menschen so sehr kollabieren, dass sie sogar von Selbstmord bedroht sind.

Fuhrer: Welches ist das beste Suchtspiel? Hoch: So kommen z. B. jene Leute, die "World of Warcraft" gespielt haben, häufiger zu uns als der Durchschnitt. Und warum glauben Sie, dass das so süchtig macht? Es ist also die Spielstruktur, die einen dazu bringt, sehr, sehr lange im Spielgeschehen zu sein.

Die anderen Spiele gehen zu Ende, "World of Warcraft" kann ganz normal fortgesetzt werden. Es ist dann sicher auch die große Identifikation mit dem Spielfigur, die die Beteiligten auswählen, die sie weiter entwickeln und auch eine sehr große Gefühlsbindung für sie bedeuten. Schließlich ist es das gesellschaftliche Engagement, sich in Innungen zu formieren, dort zu sein, dort verantwortliche Tätigkeiten zu erledigen und auch das nötige Gespür zu bekommen:

Fuhrer: Dem Drogenreport der Regierung zufolge sind drei bis sieben Prozentpunkte der Internet-Nutzer online süchtig. Hoch: Es sind vor allem junge Menschen im Alter von 18 bis 28 Jahren, die sich in einem solchen Übergangsstadium von der Universität oder am Anfang ihrer Karriere befinden und große Schwierigkeiten haben, weil sie zu viel mitspielen. Warum Menschen? Hoch: Ich denke, die Spiele sprechen das archaisch motivierende Leben der Menschen mehr an: Kampf, Herrschaft, Machtausübung.

Bei uns sind die Damen stärker an den sozialen Umgang gebunden, sie sind häufiger in Chat-Foren oder Online-Communities zu sehen als in Online-Rollenspielen. Sie haben gesagt, dass Leute über 18 Jahre kommen werden - junge Leute kommen nicht oder nicht viel, warum nicht? Es ist wahrscheinlicher, dass sie von ihren eigenen Leuten zu uns mitgebracht werden.

Es geht meines Erachtens wirklich darum, dass während der Schulzeit, solange es keinen Schulabbrecher gibt, weil die Integration nach wie vor da ist. Sobald die Jungs mehr Initiative ergreifen müssen - sei es im Beruf oder im Unterricht - versagen sie oft. Auch wird immer gesagt, dass Therapien nur Sinn machen, wenn man gewissermaßen Einblick in die Krankheit hat.

Was nützt es, wenn ein Elternteil seine Nachkommen mitbringt? Manchmal geht es aber auch darum, die Erziehungsberechtigten ein wenig zu besänftigen. Andernfalls, wenn es wirklich ein wirkliches Hindernis gibt, bemühen wir uns, die jungen Menschen auf das Hindernis aufmerksam zu machen. Doch letztendlich kann eine wirkliche Behandlung nur dann gelingen, wenn auch die Jugendlichen/Jugendlichen darauf vorbereitet sind.

Und die Behandlung findet in der Gruppe statt, und was passiert dort dann? Wenn es um die Ursachen der Abhängigkeit geht, werden Verhaltenstherapieübungen durchgeführt - wie schalte ich meinen Rechner aus? Zu Beginn geht es also darum, der Sache auf den Grund zu gehen - wie kam es überhaupt zu exzessivem Spielverhalten, welche Funktionen hatte das Game für mich, welches Beweggrund hat mich dazu inspiriert, immer wieder zu musizieren - und schließlich einen funktionierenden Umgang mit dem Rechner zu lernen.

Das heißt im Wesentlichen, andere Möglichkeiten zu schaffen: andere gesellschaftliche Beziehungen, Freizeitangebote, aber vor allem Möglichkeiten, wie ich sonst mit Schwierigkeiten, Stress, Frust und Scheitern zurechtkomme. Ich kann mir das nur schwer vorstellen, denn ein solches Verhalten ist ohne PC kaum vorstellbar.

Das ist, wie ich meine, auch ein großes Suchtproblem - der Mensch muss etwas zu sich nehmen -, so dass man dem Suchtstoff, wie zum Beispiel den Alkoholikern, nicht ganz ausweichen kann. Hoch: Das ist richtig, obwohl man die Spiele vermeiden kann. Einen PC zu benutzen bedeutet also nicht zwangsläufig, dass ich Online-Rollenspiele benutzen muss.

Guide: Sie haben diese Therapiegruppe seit eineinhalb Jahren. Die Fraktionen haben wir, es gibt jetzt drei Fraktionen, die fertiggestellt sind, und wir können in ein oder zwei Jahren wirklich ernsthafte Erklärungen abgeben, auch wenn wir über langfristige Daten verfügen. Im Moment haben wir den Anschein, dass die meisten von ihnen es geschafft haben, ihr tägliches Überleben wieder besser zu gestalten und eine funktionellere Nutzung des PCs voranzutreiben.

Herr Führer: Sie betreuen diese Therapie-Gruppen auch naturwissenschaftlich. Konnten Sie feststellen, wer besonders süchtig ist? Hoch: Besonders gefährdet sind sicher junge Erwachsene oder junge Menschen, die Probleme mit sozialem Umgang haben, gesellschaftliche Befürchtungen haben oder wirklich ein Manko haben. Viele die zu uns kommen, die auch schon mal heftige Scherze oder ähnliches erfahren haben und sich dann etwas verdächtig zurückgezogen haben, stehen ebenfalls in Verbindung, zunächst etwas zurückhaltend, verdächtig.

Andernfalls haben viele aber auch Probleme, sich selbst zu gestalten, die so genannte Arbeitsstörung haben, auch wenn es zu Problemen oder Ausfällen kommt. Ich möchte an mich selbst einen hohen Anspruch stellen, aber eine niedrige Leistungsbereitschaft, wenig Einsatz für das, was sie anstreben.

Herr Führer: Was können Sie tun, um das zu verhindern, Fräulein Hoch? Wegweiser: Dr. Christina Hoch vom Universitätsklinikum Mainz. Es werden dort Therapie-Gruppen für Online-Süchtige durchgeführt. Vielen Dank für das Interview, sehr geehrte Kollegin Hoch!

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