Spielzeug aus dem Erzgebirge

Erzgebirgisches Spielzeug

Spielzeug aus dem Erzgebirge (nach 1945) zum Billigkaufen Sehen Sie das Bild. Alter Gepäcktransport aus dem Erzgebirge, 7cm. Zustand s. Bilder. Die neuen kleinen Windlichter sind eine bereichernde Ergänzung zu jedem Weihnachtsmarktstand-Katalogpreis des Art.

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Einen solchen Gegenstand verkauft?

Spielzeuge aus dem Orient (Archiv)

Die Spielzeugproduktion hat in Ostdeutschland, von Thüringen bis ins Erzgebirge, eine lange Geschichte aus dem achtzehnten Jahrhundert: eine Entdeckungsreise zu Fabriken und Betrieben im Erzgebirge, die nicht unprovinzialer sein könnte. Schon am frühen Morgen komme ich mit Barbara Seidler im Erzgebirge an. Seit langem sind die 21 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ihrer Gesellschaft SINA nach wie vor zu Gast.

Barbora Sattler griff nach den bunten Holzklötzchen im Verkaufsregal..... Siedler: "Jede einzelne Klangfarbe hat einen anderen Sound. Die Seidlerin: "Und so haben wir in Japan einen so echten Lauf inszeniert. "Holzwürfel aus dem Erzgebirge lösten einen "Run" in Japan aus. Diese Erfolgsstory berichtet Barbara Sieidler leise und demütig.

Inwiefern sind die farbenfrohen Kuben in den 90er Jahren nach Japan und dann in die kaiserliche Familie Japans, in die Hand der kleinen Fürstin Ayako gelangt? Seidler: "Das wussten wir nicht. Die heute 57-jährige Seidler nimmt sich eine kleine Auszeit, berichtet von der erzbergischen Tradition der Spieleherstellung im Endeffekt. Es gab in der Region zahlreiche Familienunternehmen, die über mehrere Jahrhunderte hinweg Spielzeug drehten und schnitzte.

In der DDR waren sie alle nationalisiert, aber die lokale Spielwarentradition wurde fortgesetzt. Sie und ihr Mann waren in der staatlichen Firma VERO tätig, wo Holzwetten aller Couleur produziert wurden, er war der Produktions- und sie die kaufmännische Leitung. Für Mrs. Saidler die Möglichkeit, ihre schöpferische Passion auszuschöpfen. Siedler: "Der Betriebsablauf des VEB wurde schlichtweg aufgelöst.

Dann entschied er sich, die Baukast-Tradition fortzuführen, damals gab es auch einen Gesellschafter in Baden-Württemberg, und zusammen mit diesem Unternehmen gründeten wir nach dem Fall des Kommunismus die SINA Spielzeug aus. "1993 der erste Messeauftritt auf der Spielwarenmesse in Nürnberg. Doch ein Jahr später gab es bereits zehn Exemplare und SINA wurde mit einem Design-Preis für ein modulares System ausgezeichnet.

Das war für uns als Ostunternehmen schon etwas Neues auf dem Absatzmarkt, also bin ich damals beinahe aus den Schatten gesprungen. Barbara Saidler sagt, dass sie sich von Beginn an für ihr Spielzeug aus Holz interessierten. Aber es ist Mrs. Nishikawa, die eine wirklich starke Verbindung zwischen Sina und dem Reich der aufgehenden Sonnen.

An einem Tag tritt sie auf der Internationalen Spielzeugmesse auf und entscheidet sich, die Erzeugnisse von SINA und einigen anderen exquisiten Produzenten aus Ostdeutschland in ihre Heimatregion zu import. In Japan ist Spielzeug "Made in Germany" nach wie vor ein Qualitätssiegel, ein Statussym. Saidler: "Wenn die Japane an unseren Stand kommen, nimmt sie das Spielzeug in die Hände, man kann wirklich die Achtung und Anerkennung sehen, die sie haben.

"Japan ist der bedeutendste Vertriebsmarkt für SINA. Barka Sidler würdigt die geschäftlichen Beziehungen. In Japan werden zu gegebener Zeit Bilder erscheinen: Dann die Kaiserfamilie mit den "Klinkerziegeln" aus dem Erzgebirge in den Händen.... Und ich wurde gebeten, mir diese Bilder anzusehen und zu überprüfen, ob sie wirklich unsere klingen.

Außerdem setzt sich der Ajako auf den Fußboden und lässt sich mit den Blöcken spielen. Wenn also ein kaiserliches Familienkind mit dem Spielzeug herumspielt, will die Gesellschaft es auch haben. "Das Erzgebirge ist bekannt für seine Spielwarenproduktion. SINA mit seinen einfachen Bauelementen ist eines der exotischsten Unternehmen hier.

Nahezu jedes Häuschen im Dorfzentrum verfügt über einen Laden mit "Original Erzgebirgskunst". Zu dieser Zeit ersetzte die Wende allmählich den Zinnbau als Einkommensquelle im Erzgebirge. Es gab dagegen viel Wald, und in der Mittelschicht wurde das Spielzeug immer beliebter: Gestalten, Haustiere, Häuser, ganze Städtchen, die sich aus dem Erzgebirge in einer Kiste zusammenstellen ließen, zogen aus dem Erzgebirge in die ganze Weltgeschichte ein.

Ebenfalls in der Seiffener Innenstadt wurde der 64jährige Spielzeugdesigner Gerd mit der " Noah's Ark " aufwachsen. In den 1960er Jahren lernte er dort das Handwerksberuf eines Spielzeugherstellers. So habe ich meine Ursprünge in der Erzgebirgstradition mit Engeln, Bergleuten, den Schneepyramiden. Vielmehr sehen die Alten aus der Erzgebirgischen Geschichte und natürlich im Spielzeug die reale Chance des Überlebens für das Erzgebirge.

"Gerd Kilden wohnt in Neuenhausen, am Rande der Stadt. Gemeinsam mit seinem Schwiegersohn produziert der Künstler präzise, aber auch preiswerte Bahnen. Auf Gerd Kadens Ballbahnen würfelt die Ball, obwohl es keine Steigung gibt. Der Marmorlauf ist nach dem Baukastensystem aufgebaut. "Oben, im Wohnraum, der einem kleinen Holzspielwarenmuseum gleicht, präsentiert Gerd die Grundmodule seiner Murmelbahnen, auf denen alles aufbaut.

Der Marmorlauf geht auf das Jahr 1975 zurück, aber in der DDR konnte man in Sachen Design kein Erzeugnis in der Branche einführen. "Und so landete der Kugelbahn-Baukasten zusammen mit vielen anderen Spielzeug-Prototypen in der Lade oder im großen Wohnzimmerschrank, den Gerd Koblenz für mich öffnete.

Das ist ein wenig mein Einfallsschrank." "Ein ideenreicher Kabinett, das Gerd Kilden nach dem Fall der Berliner Mauer in seiner eigenen Kompanie inszeniert. Und dann sind wir nach Nürnberg zur Spielwarenmesse gegangen. "Zuerst ein kleiner Schock: Gerd Kilden sieht die Kugellaufbahn eines schweizerischen Produzenten, die in ihrer Konstruktion nahezu identisch ist.

Die beiden Unternehmen werden nach Japan exportiert. Der Preis ist in Japan, dem Spielzeug, enorm hoch, und die Herstellungskosten sind sechsmal so hoch. Wie viele hervorragende Spielzeuggestalter aus dem Orient steht Gerd Kilden in der Geschichte des Hauses und des DV. Das ist kein Zufall, denn die Bauhauslehre wurde auch in der DDR weitergereicht, vor allem im Fachbereich Spielzeugdesign.

Das Spielzeugdesign könnte in der DDR anders studiert werden als in der BRD. Und das nicht nur in Halle, auf der "Burg Giebichenstein", sondern auch an Fachhochschulen für Kunstgewerbe, zum Beispiel in Schneeberg im Erzgebirge und in Sonneberg in Thüringen. Für die Leiterin des dortigen Dt: Schneider ist dies einer der Gründe, warum viele hervorragende Spielzeugdesigner aus dem Orient kommen:

Schneider: "Das ist jetzt eine mutige Aussage, aber ich denke, dass sich die Entwicklungen in der DDR von denen in den westlichen Ländern dadurch unterschieden, dass nicht nur der Spielwarenmarkt das Design bestimmt hat. Vor allem scheint es mir von Bedeutung zu sein, dass in der DDR, in der Ausbildung zum Spielwaren-Designer, auch der Designer großen Wert darauf legte, dass Spielzeug didaktisch effektiv sein musste.

"In der Spielwarenstadt Sonneberg knüpften die Designer an eine mehr als 150-jährige Ausstrahlung an. Neue Impulse für Innovationen und Spieldesign in der 24.000-Einwohner-Gemeinschaft nach den Kriegswirren gab die Gründung der FHangemeinde. Als Beispiel führt sie die Gestalterin Haeusler an, die 1953 als Lehrerin nach Sonneberg kam: "Helene Haeusler ist eine Wissenschaftlerin, die ihre Begeisterung und Arbeitsphilosophie aus dem DWB bezieht.

Diesmal war es eine gute Zeit für die Soneberger Spielwarenausbildung. Für die Spielwarenindustrie in den angrenzenden Dörfern, die damals noch in kleinen Ansammlungen arbeitete, wurden Designs angefertigt. "Im Sonneberg Toy Museum können Sie die Arbeiten von Haeusler und ihren Schülern ausstellen. Haeusler hat sich im Verlauf der 1950er Jahre ganz der Entwicklung von Spielzeug für Menschen mit Behinderungen verschrieben: Schneider: "Das Neueste war dieser neue Außenstoff, gerupft oder gesackt.

Also war das kein Plush, kein Molton, ein grobes, sehr grobes Stoff, der völlig neue Fähigkeiten für den Einsatz in Spielen hatte. "Nur wenige Schritte vom Sonneberger Spielwarenmuseum ist die Werkstätte von Renate Müller enfernt. Müller: "Ich muss sehr große Formate auswählen, weil das Gewebe sehr steif und sehr rau ist und weil es sich nicht so präzise verformen läßt.

"Müller's Geschichten über Crocodiles, Rhinosse und Giraffen begannen in den 1960er Jahren mit der Designerin Helene Haeusler. Müller ist 68 Jahre alt und hat einen Exklusivvertrag mit einer New Yorker Kunstgalerie, die ihre Arbeiten zu Spitzenpreisen von manchmal mehreren tausend Euros anbietet. "Dies sind die großen Elemente des Spiels, ein Krokodil, eine Giraffe. Das sind die wichtigsten Elemente.

Nicht Plüschtiere im konventionellen Sinn, sondern Therapiespielzeuge - auf wenige Farbtöne und Stoffe reduzier. Müller: "Das Crocodile wurde in Kooperation mit der Neurowissenschaftlichen Universitätskinderklinik Nord-Hausen entwickelt. "Jedes Individuum, sagt Renate Müller, hat seine eigenen Therapieideen, aber auch sein eigenes Takt.

Bauhaus-Sätze, die ihr ihre Lehrerin Helene Haeusler zu Beginn der 60er Jahre an der Fachhochschule in Sonneberg gab: Müller: "Das hat uns auch beigebracht, sehr elementare Denkweisen zu haben. "Renate Müller trat nach dem Abschluss ihres Studiums 1967 in den elterlichen Betrieb ein, damals eine Fabrik mit rund 50 Beschäftigten, in der unter anderem Plüschspielzeug produziert wurde.

Auf Betreiben von Helene Haeusler fängt sie an, die gepflückten Exemplare in die Massenproduktion zu überführen. Mit Studierenden hatte Haeusler drei Prototyps aufgesetzt. Renate Müller baut in den nächsten Jahren das Angebot an Tieren aus. Renate Müller ist die Einzigste, die jeden Arbeitsschritt meistert, aber sie wird in eine andere Fachabteilung verlegt. Mit Renate Müller wird ein L-förmiges Stoffstück herausgezogen.

Berichterstatterin: "Frau Müller, das wirkt unglaublich erdrückend! "Renate Müller:" Das ist es. Renate Müller benötigt einen ganzen Kalendermonat für einige Tierarten vom Schneiden bis zur Füllung. Müller: "Ich werde immer wieder gefragt: Wer wird weitermachen? Ich habe aber noch eine einzige Anfrage, Fräulein Müller. Warst du schon einmal auf der Internationalen Spielzeugmesse in Nürnberg und hast dort Japaner getroffen?

Müller: "Das war bei mir der Fall, ich hatte einen zehn qm großen Sockel. Am zweiten Tag stellte sich dann der Kollege Tadashi Zusi vor mich, verneigte sich und schlug in die Arme und sagte: "Bitte, sind Sie nun Madame Müller? Mit diesen Kindern habe ich in Japan zwölf Jahre lang als Sonderpädagogin gearbeitet.

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