Spielzeug Erzgebirge

Toys Erzgebirge

Im Erzgebirge ist die Geschichte der Holzspielzeugproduktion eng mit den regionalen Rahmenbedingungen verknüpft. Archäologische volkskundliche Kunst - Spielzeug und Holz aus dem Erzgebirge Holzspielwaren aus dem Erzgebirge gelten als weit über seine Grenze darüber hinaus als ausgesprochen Qualitätsware. Weil es viele, zumeist qualitativ untergeordnete, Imitationen und Fälschungen gibt, wird die erzählengebirgische Volkskunst und verschiedene 74 oder Echtheitszertifikate angeboten. Im Erzgebirge, das eine lange Geschichte der Handwerkskunst und der Spielzeugherstellung hat, ist dafür in der ganzen Weltgeschichte bekannt.

Bereits im Erzgebirge wurden im ersten Hälfte des achtzehnten Jahrhundert Holzspielzeuge inszeniert. Im Erzgebirge war das Wohnen für die ansässigen Menschen nie einfach. Auch wenn der Abbau über dieses Gebietes prägte jahrhundertelang betrieben hat, konnte er die Lebensbedingungen der hier lebenden Menschen durchgängig über die Jahrtausende hinweg nicht sicherstellen. Die Holzfülle in den Bergen und die Tatsache, dass der Bergarbeiter schon immer mit dem Wald umging, haben das Erzgebirge im Lauf der Jahre zu einer einzigartigen volkstümlichen Landschaft gemacht.

Mit der Zeit wurden neue Technologien, wie z.B. das Drehen von Reifen, durchgesetzt. Die berühmtesten Spielplätze im Erzgebirge sind die Orte Ergreifen und Oder. Das Erzgebirge berühmt wurde neben der Handwerkskunst auch von anderen Gewerken gestaltet. Die Klöppeln und die POSAMENTIEN wurden zunächst von den Erzgebirginnen zu Ãberbrà langen Winterabenden ausgeübt. Daraus entsteht ein wichtiger Handel, aus dem überwiegend in Hausaufgaben ausgeübt wurde.

Bis heute ist die Idee weit verbreiteten, dass der Ergrafener in seiner freien Zeit schnitzte, handgefertigt oder gedreht hat und dass sich daraus die Produktion von Spielzeug entwickelte.

Bis heute ist die Idee weit verbreiteten, dass der Ergrafener in seiner freien Zeit schnitzte, handgefertigt oder gedreht hat und dass sich daraus die Produktion von Spielzeug entwickelte. In der Tat war der Wechsel vom Zinnabbau in die Holzbearbeitung (und später in die Spielzeugherstellung) jedoch keine Frage von Muse und Muße, sondern eine Frage der Existenz. Sie ist als Produktionstechnologie nach wie vor die dominierende Verarbeitungsform im Raum Seiffen.

Neben Konsumgütern wird seit der Hälfte des achtzehnten Jahrhunderts vermehrt auch Spielzeug hergestellt. Ein besonderes Merkmal der Erzgebirgische Spielzeugproduktion ist das Drehen von Reifen oder Spaltringen. Das Reifendrehen ist nur in der Region Ergo und im Umland zu finden und wird heute nur noch von wenigen Reifenschmieden gemeistert und praktiziert. Erzgebirgische Holzprodukte wurden bereits im XVII. Jh. im Handel und Reiseverkehr durchgesetzt.

Es wird für die Firma seifen weitergegeben, dass der Holzdreher Johann Friedrich Hiemann bereits 1699 die Leipzigische Handelsmesse aufsucht. Bereits in dieser Zeit war die Hansestadt Nürnberg zu einem Umschlagsplatz für Holzspielzeug aus unterschiedlichen Regionen Europas geworden. Die niedrigen Lohn- und Preisniveaus im Erzgebirge und die spezialisierten, hochwertigen Drechslereien im Seiffener Land haben auch die Erzgebirger Holzprodukte für den NÃ??rnberger Handel attraktiv gemacht.

Die Wirtschaftsbeziehungen wurden ausgebaut und von Nürnberg aus kamen bedeutende Anstöße in die Erzgebirgsproduktion. Bei dieser Vermittlungsrolle spielten die wachsenden Buchverlage eine große Rolle bei der Verbreitung des Erzgebirgsspielzeugs. Schon vor 1800 gelangte Spielzeug aus dem Erzgebirge als preiswertes, vielfältiges und unverwechselbares Sortiment in den Warenverkehr. "Charakteristisch für den Spielzeugsektor ist die Art des heimischen industriellen Spielzeugherstellers, der als verhältnismäßig unabhängiger Produzent von Waren in der Regel nur im Familienverband im eigenen Hause mitarbeitete.

Das Seiffener Land war jahrhundertelang von niedrigem Gehalt und einfachen Lebensbedingungen geprägt. Zwar gab es im Spielzeugbereich kaum geordnete Aktionen gegen gesellschaftliche Beschwerden, aber auch die sozialen Bedingungen gewannen an öffentlichem Ansehen. Die sozialdemokratische Emil Rosenow (1871-1904), die 1898 von den Spielzeugherstellern in den Nationalrat gewählt wurde, beschrieb diese Umstände in seiner gesellschaftskritischen Comedy Katharine Lampe.

Die veränderten Zollvorschriften gefährdeten neben den gestiegenen Holzkosten auch die Spielwarenindustrie im Erzgebirge. Vor allem der Verlag H.E.Langer hat es in Ergriffenheit gebracht, den Miniaturisierungsprozess voranzutreiben. Aktuelle Sujets, imposante Miniaturwendungen, detailgetreue Malerei und die Fähigkeit, auch die kleinsten Spielsachen souverän zu entwerfen, sind zu einer neuen Kraft der seiffenschen volkstümlichen Kunst geworden. Einige der unzähligen, meist unbekannten Fabrikanten haben sich seit der Jahrhundertmitte von der Masse abgehoben und durch ihre Eigenständigkeit und ihre besonderen Gestaltungsmerkmale die Blicke der Öffentlichkeit erregt.

Sie spiegeln in ihren Repräsentationsformen insbesondere die regionalen Bräuche und die volkstümliche Kunstmentalität des gewöhnlichen Menschen im Erzgebirge wider. Progressive Industriealisierung, internationaler Wettbewerb und Wirtschaftskrise haben die ökonomische und gesellschaftliche Lage in der Spielwarenregion immer wieder verschärft. Mit der ordnungspolitischen Wirschaftspolitik der DDR, der Nationalisierung des Mittelstandes (bis 1972), der Gründung großer Industrieeinheiten (bis 1981) und dem staatlichen Außenhandelsmonopol der DDR hat sich die Strukturen der Spielwarenregion deutlich verändert.

Im Erzgebirge ist das Interessengebiet von Künstler und Wissenschaftler seit Anfang des zwanzigsten Jahrhundert nicht geschwunden. Aber auch schöpferische Gestalterpersönlichkeiten aus Erzgebirgswerkstätten arbeiteten nach ihrem Studium an Fachhochschulen und Universitäten als technische und künstlerischer Herzschrittmacher. Erzgebirgische Erzeugnisse werden seit vielen Jahren ausgezeichnet und anerkannt.

Die erzgebirgische Holzgestaltung hat Standards gesetzt und gesetzt und sich als Grundlage für hohe ästhetische Ansprüche und Fertigungsvielfalt erwiesen. In über 35 Jahren hat der 1911 in Oelsnitz/ Erzgebirge gebürtige Bergmannssohn Johannes Jurich diese "lebendige Stadt" erbaut. Schon im Alter von 15 Jahren fing er an, fleißig zu meißeln, 1928 stellte er die ersten Häuschen und bewegliche Elemente her.

Die Fabrik wurde nach dem Standort wechsel in den 1930er Jahren nach Zschornewitz (Gebiet Gräfenhainichen/ Bitterfeld) immer weiter ausgebaut und im Sinn eines mobilen "Erzgebirges" stark maschinell bearbeitet und um Modelleisenbahn-Elemente ergänzten. Johannes Jurich stellte in den 50er und 60er Jahren dieses tragbare System der Öffentlichkeit vor. Vor allem die mehr als 40 kleinen bewegten Motive sorgten bei Groß und Klein für Furore und Ekstase.

Für die heute über 80 Wohnungen umfassende Hansestadt wurde Johannes Jurich sein eigener Stadtplaner, Baumeister und Baumeister..... Mit dem Tode des Bauherrn im Jahr 1966 wurde die in Kartons verpackte Fabrik mehr und mehr vergessen. Dabei erregte der Komplex Aufsehen, zumal viele der ehemals mobilen Inszenierungen funktionstüchtig gemacht wurden und durch sorgfältige Restauration und Elektroerneuerung ein spannender Gesamterscheinungsbild aufrechterhalten bzw. aufbereitet wurde.

Im Jahr 2007 wurde die gesamte Fabrik als großzügiges Geschenk an die Firma Warffen gespendet. Bewundert wurde mit Auszeichnung die ehemals ausgeklügelte "Modulbauweise" von Johannes Jürgen, die nun wieder nützlich war, um die Einzelplattenteile und ihre mechanischen Unterwelten auf Reisen zu bringen. Bei der Wiedermontage in Warschau haben sich neben Zeichnungen, Fotografien auch Jurich´s Nummern- und Standsystem durchgesetzt.

Das " Little Living City " spiegelt in vielen Detailbildern "Alltagsgeschichten" der 1960er Jahre in der DDR wider, wie z. B. Autogas, Heirat, Idylle im Grünen, Muße. Die verwendeten Materialien wie Autos und Gestalten stammen aus dem Seiffener Handwerk der 1930er bis 1960er Jahre und auch aus dem Modellbahnaccessoire der Zeit.

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