Steckenpferdreiten

Freizeitreiten

Bilder und Berichte über das Freizeitreiten in der Region finden Sie hier. Stadt Osnabrück: Steckenpferdreiten Auf dem Treppenaufgang des Bürgermeisteramtes Osnabrück wurde am Sonntag, den 24. November 1648, der Friede von Westfalen ausgerufen. Zum Gedenken daran wird jedes Jahr am Sonntag, den 24. November, in Osnabrück der Tag des Friedens begangen.

Mit hausgemachten Hobbypferden und bunten Hüteln durch die Stadt.

Mal wurde das Steckenpferd reiten in der Stadt des Friedens ausgetragen, diesmal am Wednesday, October, der 25. November. Die 1400 Kinder der vierten Klasse der Schule in Osna, die in der Johanneskirche vom Bürgermeister empfangen wurden. Zusammen haben sie das "Lied der Steckenpferdreiter" gesungen, das speziell für das Kinderfestival im Rahmen von dessen Veranstaltungen entstanden ist: "Wir Reiter ziehen durch die Stadt und sing für den Frieden....".

Über die Treppe des Bürgermeisters "ritten" alle Kids, um die traditionelle, süße Brezel aus der Hände des Bürgermeisters zu holen. Im Rahmen einer Multimedia-Farb-Performance wurde "Der Streit Der Farben " in den Schaufenstern des Stadthauses gezeigt. Der Hobbyreiter ist ein Friedensfestival für Kleinkinder, das ihnen auf verspielte Art und Weise die Idee der Verträglichkeit und des Miteinanders beibringt.

Auch in diesem Jahr waren wieder Kinder der sechsten Jahrgangsstufe der Ismail Kaymak School aus der Türkei, die bei einem Austausch mit der Haupt-Schule in Osnabrück zu Besuch waren. Das Steckenpferd ist eine seit 1650 bestehende Reittradition. Zu dieser Zeit reiten Nürnbergjungen mit Hobbypferden zum Fürsten Piccolomini, dem Vertreter des Kaiserhauses Ferdinand III.

um eine " Gedächtnis des Friedens " zu bitten, ein Mahnmal des Friedens. Nach der Hinrichtung hat Piccolomini eine große Zahl von Silber, quadratische Gedächtnis-Pennies geprägt, von denen eine Hälfte einen Knaben als Steckenpferd-Reiter zeigte. Die Legende besagt, dass der Ort des Geschehens die Stadt des Friedens Osnabrück ist. Mit den von Bürgermeister Griesert verteilten Brezen soll die Andacht an den Friede von 1648 symbolisiert werden.

Aus der Historie der Ordensschwestern von Osnabrück entstand schließlich der Steckenpferderitt, der 1948 von Ludwig Bäte (1892-1977), dem damaligen Archivar der Landeshauptstadt Osnabrück, aus Anlass des 300-jährigen Bestehens des Friedensfriedens von Westfalen im Zuge der Friedensgedenkwoche der Stadt Osnabrück gegründet wurde. Etwa 100 Knaben fuhren damals zu Gunsten des Ruhms durch die vom Kriege verwüstete alte Ortschaft und umschifften zwei Mal den Markt.

Ab 1953 findet der Steckenpferdreiten alljährlich und in erweitertem Umfang statt. Seither hat es sich als bundesweit bekanntes Kinderfestival durchgesetzt. Organisator des Hobbyreitens ist das Projektierungsbüro im Kulturamt der Stadt.

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