Steiff

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Sicherlich bin ich ein großer Steiff-Fan, also ist diese Kritik wahrscheinlich voreingenommen. mw-headline" id="Leben">Leben[Bearbeiten | < Quellcode bearbeiten] Die Künstlerin Apollonia Steiff (* 23. Juni 1847 in Wien an der Brücke; 19. Juni 1909 ebd.

) war die Begründerin der Spielwarenfabrik Steiff GmbH gleichen Namens. Sie wurde als dritte von vier Kinder des Ehepaares Friedrich und Maria Steiff (geb. Hähnle, verwitwet Wulz) in der schwaebischen Stadt Giessen zur Welt gebracht.

Doch die Erkrankung hinderte Margarethe Steiff nicht daran, sich zu einem lebensfrohen Kleinkind mit überdurchschnittlich guten Leistungen und hohem organisatorischen Talent zu entwickeln. Wann immer es ihre Zeit zuließ, spielt sie mit den Kinder im Dorf. Margaretes Frau kam nach einer Beinoperation, die keine Verbesserung einbrachte, zur Kur nach Bad Wildbad.

Die Heilung war für sie ein Vergnügen, obwohl ihr Besuch in Ludwigsburg und Wildbad sie für mehrere Monaten von ihrer Gastfamilie trennte. Aufgrund ihrer Paralyse hatte sie Probleme, wurde aber bald ein guter Schneider. Margarethe und ihre kleine Tochter hatten bald viele Bestellungen und waren die ersten im Dorf, die eine eigene Maschine kauften.

Obgleich sie aufgrund ihrer Paralyse nur von der linken Hand bedient werden konnte, wurde sie rasch sehr ertragreich. Im Jahr 1879 entdeckt Steiff in einem Modemagazin das Muster eines Leoparden und fertigt zusammen mit ihren Schneiderinnen zwei Taschen mit Pinkkissen in dieser Art für den heidenheimischen Mark. Der " Elefäntle " war ein großer Publikumserfolg, so dass auch andere Tierarten entwickelt und hergestellt wurden.

Margarethe erwarb 1886 für 1460 Marks für die Haustiere und vier Jahre später war es bereits ein Pfosten für 5070 Marks. Der erste bebilderte Steiff-Katalog erscheint 1892. Dazu gehören neben den Lebewesen wie z. B. Hunden, Katze und Pferd auch viele andere Lebewesen. Richard Steiff, ein Enkel des Firmengründers, entwickelt 1902 das Flaggschiff des Unternehmens: den Teppichbär 55 PB, der als einer der ersten seiner Klasse (die Innovation wird auch anderen zugeteilt, s. Teddybär) zunächst ohne Erfolg hergestellt wurde.

Nach der Gründung der 1906 gegründeten Firma geht die Geschäftsleitung an die Eheleute der Firma ein. Martgarete Steiff stirbt am 6. Juni 1909 im hohen Lebensalter an einer Pneumonie. Die " World of Steiff " zeigt den Besucherinnen und Besucher die Historie des Teddys und die der Unternehmen.

Das Turnsaal in Giessen wurde nach Margarethe Steiff umbenannt. Der Dokumentarfilm der Schauspielerin und Regisseurin Xaver Schwarzenberger, das Drama der Dokumentarfilmerin Martgarete Steiff (2005) mit der Regisseurin Heke Mekatsch, beschreibt das Lebenslauf der Entrepreneurin bis zu ihren ersten Geschäftserfolgen. Margaret Erhard: Margarette Steiff. Klausen, Berlin 2005, ISBN 3-546-00395-0 Ulrike Halbe-Bauer: Margarethe Steiff: "Ich geb, was ich kann".

Quellen, Giessen 2007, ISBN 978-3-7655-1965-9, Gabriele Katz: Gabriele Katz: Die Steiffin Margarethe. Die Lebensgeschichte von Frau Steiff nach ihren eigenen Unterlagen. Margarethe Steiff.

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