Strahlengang im Mikroskop

Der Strahlengang im Mikroskop

Die Strahlengänge im Mikroskop bestehen aus zwei wesentlichen Teilen: Die Objektivlinse und die Okularlinse in der richtigen Entfernung ergeben ein Mikroskop. Der Begriff Strahlengang bezieht sich auf die Erzeugung eines Bildes in einem optischen System. Die Strahlengänge im Mikroskop - ein Bild in einem Lichtsystem

Der Ausdruck Strahlengang bezieht sich auf die Generierung eines Bildes in einem opti-schen Gesamtsystem. In einem Mikroskop wird der Strahlengang dadurch erstellt, dass die Strahler ein sichtbares Bild darstellen. Der Strahlengang im Mikroskop besteht im Prinzip aus zwei essentiellen Zügen. Hierzu zählt auch das zu betrachtende Gegenstand, der durch das Glas stark vergrössert wird.

Abhängig vom Glas kann eine 100-fache Vergrösserung erzielt werden. Dadurch wird ein echtes Mittelbild generiert. Durch mehrere übereinander angeordnete Objektive kann das Motiv so weit vergrössert werden, dass es am Ende des Okulars im Durchschnitt um das 10-fache und bei einigen Objektiven um das 20-fache anwachsen kann.

Die Strahlengänge beginnen mit dem Ziel. Das Licht fällt auf das Messobjekt und die Vergrösserung setzt ein. Danach schlägt der Lichtbündel auf die Linse und wird vergrössert. In der Regel sind in der Linse zwei Objektive enthalten, die gekrümmt zueinander stehen und so den Strahlengang und das Messobjekt ausweiten.

In der Röhre des Mikromikroskops wird das Abbild in ein reines Videobild umgewandelt, bevor es auf das Objektiv auftrifft. Zwei Objektive stellen auch hier sicher, dass der Lichtbündel das tatsächlich kleine Ding auf eine größere Größe als es tatsächlich ist, klar ausweitet. Als letztes gibt es die Linse, die das Foto macht und normalerweise wird die Vergrösserung auch hier vorgenommen.

In einem Digitalmikroskop wird das Glas durch eine Fotokamera ersetzt. Es entsteht ein vergrössertes, reales und invertiertes Abbild, da sich die Probe im Mikroskop im Abstand zwischen der Einzelbrennweite und der Doppelbrennweite aufhält. Eine Optik korrespondiert in ihrer Funktionalität mit einer Vergrößerungsglas; sie ergibt so ein virtuell vergrössertes und nicht invertiertes Detail.

Der erste Vergrößerungsfaktor wird durch die Linse erreicht. Dadurch entsteht ein echtes Mittelbild in einem gewissen Abstand, vergleichbar mit einem Dia-Projektor, der ein Motiv auf eine Projektionsfläche wirft. Die Zwischenaufnahme wird nun mit dem Sucherokular angezeigt. Es hat die Aufgabe einer Vergrößerungslupe, die das eigentliche Mittelbild auf die Retina des Augenhintergrundes überträgt.

Somit wirkt das mittlere Bild vergrössert, aber praktisch in einem Abstand von ca. 25 cm. Die zweite Vergrösserung ist vergleichbar mit dem projezierten Diapositiv, das mit einer Vergrößerungslupe vergrössert wird.

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