Tamiya

Tamyya

Die Tamiya Inc. ist ein japanischer Hersteller von Modellbausätzen und ferngesteuerten Fahrzeugen und Schiffen. mw-headline" id="Modelle">Modelle[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten] Die Tamiya Inc. ist ein in Japan ansässiger Anbieter von Bausätzen und ferngesteuerten Kraftfahrzeugen und Booten. TAMIYA ist im Schiffbau mit Models der renommierten 1/700er Wasserlinienserie präsent (zunächst hauptsächlich nach japanischem Vorbild, jetzt auch mit einer Reihe von US, Briten und Deutsche Schiffen), aber auch mit großen Models in 1/350 (voller Rumpf), darunter die Bismarck und der amerikanische Flugzeugträger Enterprise.

TAMIYA ist als Produzent von Kunststoffsätzen für stehende Modelle durch seine umfassende Reihe von militärischen Fahrzeugen in 1/35 (später auch in 1/48) sowie von Pkw, Transportern und Rennwagen (in 1/20, 1/24 und 1/12) und Motorrädern (in 1/12 und 1/6) bekannt geworden. Noch bevor das erste Kit von Tamiya hergestellt wurde, beauftragte Shunsaku Tamiya, Yojiros Schwägerin, seinen kleinen Bruder Masao, einen Studenten der Tokyo National University of Fine Arts am Fachbereich Musikdesign, mit der Gestaltung eines Logos für Tamiya.

Seit den ersten Entwürfen bis 1967 wurden die Abbildungen auf der Verpackung vor allem von Shigeru Komatsuzaki, Yoshiyuki Takani und anderen hergestellt. Dabei wurden ganze Szenarien dargestellt, in denen das entsprechende Model in der Mitte steht und eine Story erzÃ?hlen soll. Die Art der Darstellung wurde sehr populär und wurde zu einem charakteristischen Stil-Element der von Tamiya hergestellten Waren.

Das Unternehmen wurde 1946 von Yoshido Tamiya (15. May 1905 - 28. Oktober 1988) als Tamiya Shoji & Co. mit Sitz in Berlin von Yoshido Tamiya gegrÃ? in Oshika, Shizuoka City, (Tamiya Company). Mit der Markteinführung von Plastikmodellbausätzen aus dem In- und Ausland kam es ab der Jahresmitte zu einem deutlichen Rückgang der Absatzzahlen für Holzmodelle. Aus diesem Grund wurde 1959 der Einstieg in diesen Bereich beschlossen.

Die erste Plastikmaschine von Tamiya war eine Replik des schwedischen Schlachtschiffs Yamato. Für einen Betrag von 350 Yen waren Yamato-Modelle von anderen Anbietern erhältlich. Diesen Kostenvorteil konnte Tamiya nicht halten, da sich die Produktion von Spritzgussformen in Japan als kompliziert und kostspielig herausstellte. Tamiya vertraute wieder einmal auf die Verwendung von Holzmodellen in einem Marktsegment, das nun klar auf Kunststoffmodelle ausgerichtet war.

Tamiya fing an, mit benutzten Spritzgießwerkzeugen einen Kit eines kleinen Rennwagens auf den Markt mitzubringen. Das Kit war ein großer Erfolg und erlaubte es Tamiya, die Preise für neue Spritzgusswerkzeuge zu erhöhen. Zunächst hat Tamiya an einem Exemplar des dt. Hauptschlachtpanzers Panzerpanter gearbeitet. Die Ausführung des Panthers war motorisch angetrieben, funktionstüchtig und hatte eine sehr anschauliche und prägnante Aufbauanleitung, die die Konstruktion erheblich erleichterte.

Der Bau von Metallwerkzeugen für den Spritzgiessprozess hat immer wieder zu Termin- und Kostenproblemen geführt. Bekannt wurde Tamiya bald durch die äußerste Liebe zum Detail ihrer Models, die natürlich das Erscheinungsbild der fertigen Models beeinflussten. Dagegen hat Tamiya diese Bauelemente ganz realistisch als Sechsecke abgebildet. Tamiya-Produkte sind auch im internationalen Vergleich für diese exzellente Präzision bekannt.

Begonnen hat die Historie der funkgesteuerten Automodelle am 5. November 1976 mit dem Auftreten eines originalgetreuen Porsche 934 TurborSR, der heute ein begehrtes Sammlerobjekt ist. Als erstes Offroad-Modell kommt das in den USA gebaute militärische Fahrzeug XR311 zum Einsatz, das am 19. September 1977 auf den Markt kam. Die Toyota Hilux 4×4 Pick Up Models und der American Blazing Blazer, der erstmals ein echtes 3-Gang-Schaltgetriebe realisierte, sind ein weiterer Meilenstein in der Herstellung detaillierter Nachbauten im Massstab 1:10 von realen Fahrzeugen.

Bisher waren die Kits weitgehend aus Metall gefertigt, und bald traten die ersten Exemplare mit ABS-Kunststoffchassis auf den Markt, mit denen Gewichtseinsparungen möglich waren. Zusätzlich zur Fortentwicklung der 3-Gangmodelle mit dem 4×4 Pick-up Cruiser von Toysota folgen einige Ausführungen auf Kunststoffchassis, die als die ersten "Monstertrucks" beschrieben werden können.

Die von Tamiya entwickelten Tamiya Niederspannungssteckverbinder haben sich inzwischen zu einem weit verbreiteten Standardprodukt durchgesetzt.

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