Tusche

Ausziehtusche

Tinte für Zeichnungen und hier online zu finden! Diese Tinte, ursprünglich eine Rußtinte, besteht hauptsächlich aus Ruß aus verschiedenen Ölen, Gummi, Fischleim, etc. Tinte und Tinte in professioneller Qualität aus dem Fachhandel: Zeichentinte - Chinesische Reibetinte - Pigmenttinte - Extraktionstinte - Lithotusche.

mw-headline" id="Geschichte">Geschichte[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten]

Tusche (lateinisch tincta[aqua] "colored water") ist eine stark farbige und farbgebende Flüssigkiet. Druckfarbe ist in der Regel eine Mischung oder Dispersion von Farbstoffen in wässrigem oder anderem Lösungsmittel, die wenig oder keine Binder enthält. Druckfarbe ist eine besondere Tintenform, die sich durch eine starke Färbung durch die Farbpigmentierung kennzeichnet.

In Ägypten wurde bereits um 3000 v. Chr. Farbe verwendet. Aus Ruß und diversen Binderarten, wie Gummiarabikum (Rußfarbe), wurde lange Zeit normale Rußfarbe produziert und erst um 1000 v. Chr. durch Tusche in Ostasien mitgenommen. Der Farbbalken wurde mit Leitungswasser abgerieben, bis die erforderliche Opazität erzielt war.

Eisen-Gallustinte wird als besonders langlebig angesehen und wird immer noch als dokumentenfeste Farbe eingesetzt. Ein typischer Farbton der Zeit vom XVI. bis XVIII. Jh. ist die Schwestergesellschaft. Weil die wasserlöslichen Farben jedoch oft eine schlechte Lichtbeständigkeit haben und leicht auszuwaschen sind, ergaben sich bald Leitlinien für die Zusammenstellung der Farben, die zur Erstellung dauerhafter Dokumente eingesetzt werden.

Inzwischen steht eine große Auswahl an Farben für eine Vielzahl von Anwendungen zur Verfügung. Die Entwicklung automatisierter Systeme wie des Tintenstrahldruckers machte Druckfarben erforderlich, die besondere Merkmale wie z. B. gute Mischeigenschaften ( "free miscibility") (zur Erzeugung unterschiedlicher Farbtöne) und sehr kurze Trockenzeiten kombinieren. Refill-Flasche für Tintenfassungsstifte, hier für das Zeichnen auf nicht matten Zeichnfolien.

In löslichen Farben werden die Farben im entsprechenden Material in chemischer Lösung oder als Komplexe binden. Die wasserlöslichen Farben werden hauptsächlich zum Beschreiben oder Kennzeichnen von Papieren verwendet, da wasserbasierte Farben nicht in das Material eindringen und die Trockengeschwindigkeit nicht so wichtig ist. Wasserhaltige Druckfarben entwässern viel langsamer als Druckfarben, die auf anderen Bindemitteln und Lösungsmitteln basieren.

Für die Anwendung auf ebenen Flächen werden in feuchten Regionen lösemittelhaltige Farben verwendet. Durch den weitverbreiteten Einsatz von Eisengalltinte in der Geschichte sind die Langzeitreaktionen zwischen den Komponenten der Farbe und den eingesetzten Schreibuntergründen von großer Wichtigkeit für die Erhaltung von Dokumenten. Komplexe katalytische Prozesse erzeugen im Lauf der Zeit Schwefelsäuren und kostenlose Eisen (II)-Ionen, die Schreibuntergründe wie Papyrus oder Kupfer abbaut.

Lösemittelbasierte Druckfarbe (Lösetinte) wird hauptsächlich zum Beschriften von ebenen Flächen (Glas, Folien) eingesetzt. Die pigmentierten Druckfarben haben den großen Nutzen von Farbstärke, Lichtbeständigkeit, Wasserbeständigkeit und Chemikalienbeständigkeit (dies ist besonders wichtig, wenn die Druckfarbe dauerhaft sein soll). Nachteilig ist jedoch, dass sich Farbpigmente bei einer von der des Lösemittels abweichenden Rohdichte verhältnismäßig schnell am Untergrund ablagern. Deshalb sind die Farbpigmente in Druckfarben oft besonders stabil.

Für helle Farbtöne (z.B. Reliefmix) lassen sich farbbasierte Druckfarben leicht von Pigmenttinten unterscheiden: Im Unterschied zu Pigmenttinten sind farbbasierte Druckfarben im Glas glasklar (die Füllung ist transparent). Durch dunklere Farbtöne (blau, lila, grün) wirken die Farbtinten im Glas nahezu dunkel, Pigmenttinten haben im Glas die selbe Farbtiefe wie auf der Papieroberfläche.

Die Tinte für "black paint apply" wurde im XVII. Jh. von dem französischen Berührer "touch" übernommen. Der Zusammensetzungsgrad der Tinte ist nicht eindeutig festgelegt und der Name ist kein geschützte Angabe. Die ISO 9957 gibt es jedoch für Zeichentinten. In der Konstruktionszeichnung werden lösemittelhaltige (mit Lösemitteln; für Folien) und nicht lösemittelhaltige Farben eingesetzt.

Tinten beinhalten Farbstoffe (Pigmente) und ein Bindeglied, das eine gute Haftung der Farbstoffe auf dem Blatt ermöglicht. Dieser Binder kann eine wäßrige Schellacklösung sein oder aus Wasser löslichen synthetischen Harzen und meist basisch aufgelösten (verseiften) Acrylaten besteht. Wasserdichte Farben können mit Shellacseife produziert werden - diese Farben können mit einer Schaufel vom Blatt abgeschabt werden.

Für die Tuschemalerei wird Künstlertinte eingesetzt, die meist aus feinstem Russ besteht, der mit Schellackseife, Mineralwasser und Anpassungsmitteln vermischt wird. Fernostische Tuschemalerei und Kalligraphie benutzen Stocktinte, die mit viel Feuchtigkeit auf einem besonderen Reibestein gerieben wird. Darüber hinaus sind auf dem Markt preiswerte "China-Tintenpatronen" verfügbar, die bevorzugt farbbasierte Farben mit Acrylharz sind.

Im Volksmund werden Aquarelle und deckende Farben auch als Tintenfarben oder Tuschefarben bez. zitiert. Die Zapfen sind ein Tintenbehälter. Aufgrund der Eigenfluoreszenz des gefärbten Körpers ist die Farbgebung der Tintenlinie besonders stark und dient als Glanz für die Druckfarbe. Dies sind meist Pigmenttinten auf Wasserbasis, thixotrope Farben, teilweise auf Farbstoffbasis. Die Besonderheit dieser Farben ist ihr Strömungsverhalten.

Dadurch eignen sie sich besonders für den Gebrauch von Farbpigmenten, die dazu tendieren, sich in herkömmlichen (dünnen) Druckfarben zu ablagern. Im Vergleich zu farbstoffbasierten Gels haben Pigmentgele den Vorzug, dass die Beschriftung auf angefeuchtetem Papiere nicht ausbluten kann. Im Vergleich zu den herkömmlichen Gels haben sie den Vorzug, dass sie sanfter und liquider (mehr Flüssigkeit) beschreiben, aufgrund ihrer geringeren Zähigkeit besser in das Blatt penetrieren und damit weniger Flecken verursachen.

Secret Tinte sind Tinte, die entweder nicht zu sehen sind oder ihre Eigenschaft nach einiger Zeit verändern. Früher wurden sie als "sympathische" oder chemisch eingenommene Farben bezeichnet. In der Vergangenheit wurden sie als "sympathisch" oder "chemisch" eingestuft. Selbst Farben, die nur mit geeigneten chemischen Mitteln "entwickelt" oder mit speziellen Leuchtmitteln erkennbar gemacht werden können, waren später weit verbreitet. Zu diesem Zeitpunkt gab es für einige Verwendungszwecke Farben, die zunächst erkennbar waren, aber nach einiger Zeit verschwunden sind (verblasst, die verlorene Farbe) oder deren Färbung sich veränderte.

Der Aufbau der Druckfarben für Inkjet-Drucker ist von Fabrikat zu Fabrikat unterschiedlich und wird in der Praxis nicht publiziert. Dabei wird die Farbe an die entsprechenden Einrichtungen und Spritzdüsen angepaßt. Diese müssen einige technologische Voraussetzungen erfüllen, denen herkömmliche Druckfarben nicht genügen müssen. Diese dürfen nicht im Schreibkopf trocknen, sondern sollten rasch auf dem Blatt trocknen (wegklopfen).

Die Preisunterschiede basieren auf kaufmännischen Erwägungen der Druckhersteller, die den Anschaffungspreis der Druckmaschinen mit kostspieligen Druckfarben unterlegen. Abhängig vom Druckverfahren des Tintenstrahldruckers werden für den piezoelektronischen Prozess so genannte Piezo-Tinten und für den thermischen Prozess Thermo-Aktivierungstinten produziert, bei dem die Verdunstung zu winzigen Tropfen führen soll. Der Farbton einer Druckfarbe ist abhängig von der eingesetzten Farbstoffart.

Das Farbeosin kann für die roten Farben eingesetzt werden. Weisse, gut abdeckende Druckfarben beinhalten die selben Farbpigmente wie Opakweiß. Pigmentfarben, vorzugsweise Ruß, werden für Schwarzfarben eingesetzt, die eine gute Opazität aufweisen sollten. Im Falle von schwarzer Druckfarbe verwenden die großen Tintenstrahldruckerhersteller in der Regel das CI-Pigment Schwarz 7 (Ruß) anstelle eines Farbstoffs.

Verschiedene wasserlösliche Druckfarben können entweder mit Säure- oder Basenfarbstoffen gemischt werden, was dazu führen kann, dass die Farben beim Anmischen flockig werden. Dispergiermittel, die zur Stabilität von pigmentierten Farben verwendet werden, können dagegen ihre Wirksamkeit einbüßen und ein Sediment oder Schuppen ausbilden. Füllhalter sollten vor dem Farbwechsel mit reichlich frischem Trinkwasser, vorzugsweise vollentsalztem Mineralwasser, aufbereitet werden.

Erste mit Tinte gezeichnete künstlerische Arbeiten sind vermutlich in China oder Japan entstanden. Daraus ist zu schließen, dass sie in China oder Japan entstehen. Neben der Tuschmalerei (japanisch: sumi-e) auf Briefpapier oder seidener Folie entstehen dort die ersten Kalligraphieformen, d.h. die künstlerische Ausgestaltung von Charakteren. Weil Tusche im Gegensatz zur Aquarellfarbe in den Malgrund eindringt, schafft sie eine eigene Kontrastform zwischen schwarzen Tintenpigmenten und lichtdurchlässigem Malgrund.

Bereits in der Preußenverwaltung existierte die Überlieferung, je nach Rangfolge in der Autoritätshierarchie eine andere Färbung zu haben. Früher wurde überschüssige Druckfarbe mit Schriftsand aufgenommen, jetzt aber mit Löschblatt. Nikolaus Equiamicus: Kleines Kochbuch mit alten Farben. Paul Martell: Einige Artikel zur Entstehungsgeschichte der Druckfarbe, ISBN 978-3-89094-593-4, Leipzig 2009.

W. P. Wiegner Koenigswinter, 2003, ISBN 978-3-931775-05-6 Armin Schopen: Farben und Druckfarben des arabisch-islamischen Mittelalters: Dokumentieren - Analysieren - Rekonstruieren: ein Mitwirken an der Sachkultur des Nahen Ostens. Druckfarbe.

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