Waldorfpuppe

Die Waldorfpuppe

Es werden die verschiedenen Arten von Waldorfpuppen, ihre Herstellungsmethoden und Besonderheiten erläutert. Walldorfpuppen sind Puppen, die nach den Lehren Rudolf Steiners und seiner Pädagogik entworfen und verwendet werden. mw-headline" id="Typen">Typen[Edit source text] Walldorfpuppen sind Püppchen und puppenartige Repräsentationen, die nach den Vorstellungen von Rudolf Steiner und der Rudolf Steiner Pädagogik produziert und verwendet werden. Dementsprechend findet man die Waldorfpuppe oft in Waldschulen und Kindergärten, aber auch zunehmend in herkömmlichen Anlagen. Die Bandbreite der Walldorfpuppen ist groß.

Unter dem Gattungsbegriff der Waldorfpuppe werden nicht nur die klassischen Püppchen, sondern auch viele andere Gestalten zusammengefasst.

Die Auswahl der Puppenmaterialien legt großen Wert auf den Einsatz von Naturmaterialien. Übliche Werkstoffe sind: Sie sind entweder mit weichem Material wie z. B. Schurwolle oder mit härterem wie z. B. Wildreis gefüll. Die Auswahl des Füllstoffs entscheidet über die Stärke und Verformbarkeit der Doll. Die Waldorfpuppe ist im Gegensatz zu konventionellen Figuren viel weniger ausgeprägt.

Eine gewisse emotionale Stimmung wird durch die abgebildete Nachahmung nicht zum Ausdruck gebracht. Diese ist nach Angaben der Walderziehung ausschließlich dem spielfreudigen Kleinkind gewidmet. Die Unterscheidung ist eine der größten Herausforderungen bei der Produktion von Walldorfpuppen und reflektiert somit die Fähigkeiten des Puppenherstellers. Die Köpfe einer Waldorfpuppe sind meist mit Haar oder Kopfbedeckungen geschmückt.

Das Haar von höherwertigen Püppchen wird z.B. aus vegetabiler, durchgefärbter Schurwolle gefertigt und individuell in den Puppenkopf gebunden. Als Alternative werden auch konfektionierte Prunkperücken eingesetzt, die in der Praxis meist nicht aus natürlichen, sondern aus Kunststoffen sind. Dem Erscheinungsbild einer Waldorfpuppe sind prinzipiell keine Einschränkungen unterworfen. In Spielzeugläden sind Waldorfschuhe kaum zu haben.

Mit der Waldorfpuppe soll die Vorstellungskraft des spielenden Kindes angeregt werden. Weil die Gesten der Puppenkörper dem Kleinkind keine gewisse Emotion aufzwingen, sollte das Kleinkind den zu seinem Spielverhalten gehörenden Gesichtsausdruck auf die Puppenkörper ausstrahlen. Gleichzeitig sollen durch den Einsatz unterschiedlicher natürlicher Materialien die kognitiven Fähigkeiten an das Kleinkind weitergegeben werden.

Carin Neuschütz: Das Puppenbuch: Wie man Figuren selbst macht und was sie für die Kleinen sind.

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