Weiss

Weiß

mw-headline" id="Etymologie">Etymologie[Bearbeitung | edit source code]span> Weiss ist die leuchtendste aller Farbnuancen. Sie ist, wie Schwarz und Grau, eine Achromatik. Das Weiße ist keine spektrale Färbung, sondern wird durch eine Mischung von einzelnen Färbungen erzeugt, die den selben Farbverlauf erzeugen wie das Tageslicht. Auch bei drei geeigneten LEDs mit gleichbleibender Lichtintensität wird Weiße erzeugt. Beim Menschen tritt der Farbauftrag von Weiss immer dann auf, wenn ein Stoff das Signal so weit spiegelt (oder überträgt), dass alle drei Kegel in der Augenhintergrundhaut auf die gleiche Art und Weise und mit hinreichend großer Lichtintensität stimuliert werden.

Gleiches trifft auf die Leuchtfarbe von selbststrahlenden Lampen zu. Die Farbwirkung für die Wahrnehmung von Weiße liegt darin, dass alle drei Farbwerte gleich sind. Je nach Art der Lichtwirkung kann dies auf verschiedenen (geeigneten) Breitengraden basieren, wegen der erforderlichen Gleichwertigkeit der Farbwerte wird diese auch als " ungefärbt " eingestuft. Ein individueller Abdruck für Weiß ist in einer gewissen Bandbreite der Strahlenintensität vorhanden; nimmt die Intensitätsabnahme der (dennoch gleichmäßigen) Farbwertigkeit ab, wird der Abdruck von neutralem Grau erzeugt, das auch ungefärbt ist und gemäß der Festlegung eine grössere Breite[2] der "absoluten Helligkeit" ausmacht.

In Fernsehern und Computerbildschirmen wird die Lichtfarbe "weiß" durch eine Additivmischung mit den gleichen Stärken der beiden Grundfarben Schwarz, Dunkelrot, Grün amputiert. Dementsprechend hat "Weiß" im RGB-Farbraum den entsprechenden Stellenwert RGB = (255, 255, 255, 255) für 8-Bit-Dezimaldarstellung oder RGB = (FF FF FF FF) für hexadezimale Darbietung. Bei den Monitoren ist RGB = (Imax, Imax, Imax, Imax) gültig, wenn Imax die gesamte Elektronenstrahlintensität im Bauteil anzeigt.

Für den Farbraum Lab trifft für die Farbe Weiss zu: {L*,a*,b*} = {100, 0, 0, 0}, obwohl bei L* > 80 auch Papiere oder weisse Stoffe als weiss angenommen werden. Weichen die Farbtöne von a* = b* = 0 ab, ergibt sich ein Farbabdruck, der bei einigen Weißheitsformeln berücksichtigt wird.

Das Weiße wird als königliche Färbung angesehen. Im Unterschied zur abendländischen Kultur (schwarz) trägt der Buddhismus als Trauerzeichen ein weißes Kleid. In der deutschsprachigen Welt ist Weiss die Trauerfarbe in der Sorbitanra. Dagegen wird in China das Farbsymbol für Zeit, Mond, Wasser und Betrug (vgl. Fünf-Elemente-Doktrin) in einem gebrochenen, cremefarbenen Trauerton wiedergegeben.

In der jüdischen Welt und als gottesdienstliche Färbung im christlichen Leben steht die Färbung für Heilige. Im afrikanischen Raum hat die Schriftfarbe Weiss eine ausgeprägte Ausstrahlung. Thermiten, auch "weiße Ameisen" oder Thermiten oder Thermiten oder Thermiten werden in der Kosmogonie als Verkörperung der Verstorbenen betrachtet. Ein weißes Fähnchen bedeutet: sofortiges Stoppen der Schlägerei, Aufgeben, Waffenruhe oder Friede. Das Tinktursilber, das als Metalle bekannt ist, kann in der Wappenkunde durch "Weiß" abgelöst werden.

Mit dem weißen Riemen wird die unterste Schülernote (japanisch: Ky? Note) erreicht, die jeder Einsteiger erhält. Der Weißanteil stellt den "reinen und makellosen" Wissensstand von Bud?ka dar. Die traditionelle Herkunft der weißen Farben der Kostüme (und damit auch der Gürtel) basiert jedoch auf der samuranischen Tradition. In Japan steht Weiss auch für Maskulinität und Tot, weshalb diese Färbung von Samurai oft unter ihrer Panzerung benutzt wurde, um ihre Einsatzbereitschaft zum Extremen zu zeigen.

Der Bezeichner Weiss wird auch zur Differenzierung von Personengruppen und geografischen Gegenständen verwendet: Z. B. Belarussen, Weißkroatinnen, Weißserben, weiße Bulgaren, weißer Hünen, weißer Hämmer, auch weißer Elstern, Weißkollm, etc. zur Differenzierung von Schwarzrußen, schwarzen Kroaten, blauem Hünen, schwarzem Elstern, Schwarzkollm. Barbora Oettl: Weiss in der Technik des zwanzigsten Jahrtausends.

Untersuchungen zur Kulturhistorie einer bestimmten Farbigkeit. Verlags Schneller & Steiner, Regensburg 2009, ISBN 978-3-7954-2092-5 M. H. Bernd Hering: Weisse Farbstoffe. Vgl. See also DWDS ("weiß") and Friedrich Kluge: Etymological Dictionary of the German Language.

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