Welche Instrumente gibt es

Was für Instrumente gibt es?

Bei der Entscheidung für ein Musikinstrument gibt es für Kinder spezielle Auswahlkriterien. Sie und Ihr Kind haben keine Vorlieben oder Lieblingsinstrumente? Mw-headline" id="Basic.C3.A4tzliches">General[Edit | < Quellcode bearbeiten]

Dabei werden die verschiedenen Gerätetypen nach bestimmten Gemeinsamkeiten, die sich in der Regel auf mehrere Ermittlungskriterien erstrecken, einander zugeteilt. Als mögliche Merkmale kommen die Klangart, das Design der Instrumente, das verwendete Musikmaterial, ihr Symbolgehalt und ihr mythologisches und symbolisches Erscheinungsbild oder ihre soziale Rolle in Betracht. In der ältesten Klassifizierung der chinesische Literatur geht die wahrscheinlich auf das XVIII. Jh. v. Chr. zurück und unterteilt Instrumente nach Materialien in acht Klangklassen (b?y?n).

Auch heute noch bestimmt die alte Indianische Musiklehre, die um die Wende der Zeit beim Schreiben aufgenommen wurde, die Entwicklung der indischen Volksmusik. Die Instrumente der altarabischen Volksmusik wurden von Al-Farabi nach verschiedenen Gesichtspunkten nach ihrem Nutzen bewertet, wofür die Streichinstrumente den höchstmöglichen Stellenwert bekamen, vor allem die knickbaren Halsklänge ??d . Der offen und universell einsetzbare Hornbostel-Sachs, der grundsätzlich für alle Instrumente geeignet ist, wurde später durch vermisste Gruppierungen erweitert.

Weitere Klassifizierungen ergaben sich im Laufe des zwanzigsten Jahrhunderts; in den meisten FÃ?llen zur Verfeinerung des Systems (Francis W. Galpin 1937, Mantle Hood 1971, Jeremy Montagu und John Burton 1971, MIMO-Konsortium 2011 ) oder zur Einbeziehung der vernachlÃ?ssigten musikalischen und sozialen Signifikanz von Musikinstrumenten. Bei Hans-Heinz Dräger (1948) ging es um die akustischen Gesichtspunkte und die Beziehungen der Musiker zu ihren Musikinstrumenten, bei Kurt Reinhard (1960) um ihre musikalischen Vorzüge.

"Die Klassifizierung soll Ordnung in die Sache schaffen und zu einem tieferen Kontextverständnis beitragen. Das universelle Schema ist offen und kann seitlich und nach unten erweitert werden, während ein Schema, das nur einen einzigen Ziel hat, wie z.B. zu veranschaulichen, warum einige Instrumente für gewisse feierliche Ereignisse eingesetzt werden, in sich geschlossen ist.

Neben solchen Bewertungen haben die philosophischen Griechen wenig Wert auf die Klassifizierung von Instrumenten gelegt, sondern auf die der eigentlichen Musiker. Der Aristoteles deklarierte Arulos und Kathara zu unbelebten Objekten ohne "Stimme" und bezeichnete die artifiziellen Instrumente als organison apsycho ( "seelenlose Werkzeuge"), um sie von der Stimme des Menschen, dem organonischen Psyche, zu unterscheid.

Im zweiten Band seines Werkes Peri mosikes (auch De musica libri terres, "Music in three books") geht Aristeides Qintilianus (etwa im dritten Jahrtausend n. Chr.) näher auf eine Instrumentenklassifikation ein. So haben die Instrumente einen maskulinen, einen mittelgroßen (weiblicher Mann, weibliche Frau) und einen femininen Stil. Das Musikinstrumentarium in seinem Gemälde Omastikon wurde vom griechischen Rhetherapeuten Julius Pollux im zweiten Jh. n. Chr. in die beiden Sparten Perkussionsinstrumente und wieder untergeordnete Bläser eingeteilt.

Damit antizipiert er eine Konzeption, die in der argentinischen und europäischen Literatur bis ins Spätmittelalter üblich ist. Bei den kargen und zerstreuten Äusserungen über die Musikinstrumente im Mittleren Alter werden die griechische und arabische Idee weitestgehend aufgegriffen. Andererseits gibt es eine Vielzahl von Traktaten zur allgemeinen musikalischen Praxis, die sich weniger auf die Praxis des zeitgenössischen Musikmachens als auf die Geschichte und die religionsphilosophische Integration der musikwissenschaftlichen Forschung konzentrieren.

Er erwähnt oder schildert kaum Exemplare von Musikinstrumenten, wie die Bläser Schienbein und Hydraulik und die Lyra cithara. Zusammen mit dem Schwarzweiß gehört er diese drei zu den Mitteln der Musiktheorie, entsprechend einer späten Neigung der griechischen Bevölkerung, sie nicht von den in der Praxis eingesetzten Musikinstrumenten zu trennen. Mit der Monochordabteilung beschäftigt sich Boethius eingehend mit den theoretischen Hintergründen der musikwissenschaftlichen Forschung.

So produzieren die Kunstklänge Instrumentarium Künstlichkeit, nämlich Saiblinge, Fedibus (mit Streichinstrumenten") und Becken (Becken, im Mittleren Altertum auch kleine Glocken, Glockenspiel), die er zu den Werkzeugen mit definierbarer Tonlage gehört - im Altertum sonus discretus - und unterscheidet sie von denen mit einer unbestimmbaren (lauten) Tonlage - im Altertum sonus continus oder sonus inkretus.

Er teilt auch die instrumentumenta naturelle, die vom Gesangsorgan des Menschen erzeugten Töne. So wurde die Aufteilung von Johannes Affligemensis in artifizielle und naturgetreue Klangformer im XIII. Jh. zum Vorbild und war bis ins XVI. Jh. weitläufig. Die Unterschiedlichkeit ihrer Natur verstärkte der Spanier John Aegidius von Zamora (um 1240 - um 1320), indem er sie "tote" und "lebende" Instrumente nannte.

Darüber hinaus unterscheidet Aegidius zwischen Instrumenten, die seit langer Zeit existieren, und solchen aus seiner Zeit. Die Zupf- und Zeicheninstrumente waren im XIV. Jh. weit verbreiteten, aber es ist nicht bekannt, dass eine Differenzierung zwischen ihnen vorgenommen wurde. Gleiches trifft auf das Klavichord zu, ein bereits damals existierendes und als Saiteninstrument klassifiziertes Klaviat.

Jahrhunderts befasste sich der Spanier Bartolomé Ramos de Pareja (um 1440-1522) in seinem 1482 erschienenen Musikwerk mit den Klanginstrumenten, die er zunächst in Vox (Gesang) und sonus (Instrumente) unterschied. Je nach seiner Präferenz für Streichinstrumente in seiner Zeit beschäftigt er sich eingehend mit ihnen und unterteilt sie in gleich lange und verschieden lange Bänder.

Während Instrumentenklassifikation und Musiktheorie bisher auf der gleichen Wellenlänge waren, wurden sie nun in unterschiedliche Himmelsrichtungen unterteilt. Seit Anfang der Moderne werden musikalische Instrumente vor allem in den Vorbemerkungen zu Tabellen genannt. Der Schriftsteller Sebastian Wirdung (* um 1465) schrieb Musica getutcht und ausgezogen (1511 gedruckt), die Ã?lteste reine Musikinstrumentenschrift.

Klassifizierung durch Sebastian Virdung: Die Klassifizierung von Sebastian Wirdung zuerst die musikalischen Instrumente beschreiben und dann für einige Instrumente wie Lauten, Klavichord und Querflöte praktikable Anleitungen zum Aufbau, Stimmen und Spielen in der jeweiligen Antwortform geben. In der grundsätzlichen Klassifizierung der Streichinstrumente richtet er sich nach dem Vorkommen von Streichern, in den Bläsern nach dem Blasinstrument, das sie zu Klangfarben animiert, und nach dem Werkstoff in der dritten Kategorie, den Perkussionsinstrumenten.

Im 19. Jh. rückten die besonderen Merkmale der Bau- und Spielweise in den Vordergrund, denn der musikalische Wiederaufschwung in der Zeit der Wiedergeburt der Instrumentenmusik stellt immer größere Anforderungen an die Technik. Jahrhunderts erheblich an, weil neue Instrumente entwickelt und nicht-europäische Instrumente in die musikwissenschaftliche Praxis einbezogen wurden.

Im zweiten Volumen des Synthese-Musicums von 1619[19] formt Michael Praetorius (1571-1621) "Familien" innerhalb von Streich- und Blasinstrumenten nach Gestalt und Spieleigenschaften: ob ein Musikinstrument einen Klang lange festhalten kann, ob es eine fixe Abstimmung hat, ob sein Stimmumfang für eine Komposite es ausreichend ist oder ob es mehr Tonhöhen als seinen gegebenen Bereich erzeugen kann.

Der Begriff der Instrumentenfamilie ist bis heute bekannt. Klassifizierung durch Michael Praetorius: Als Folge der Lehre von Julius Pollux, der im zweiten Jh. Saiten- und Schlagwerkinstrumente in einer einzigen Klasse zusammenfasste, wurden im Gegensatz zum Vorjh. im achtzehnten Jh. Klavierinstrumente vorwiegend als Schlagwerk eingestuft. Ähnlich wie Sébastien de Brossard (1655-1730) räumten mehrere Wissenschaftler im achtzehnten Jh. Streich- und Klavierinstrumenten eine Vorzugsstellung ein.

Anders als Galpin richtete sich das musikalisch-ethnologische Anliegen von Curt Sachs (1881-1959) in Berlin wahllos auf alle damals wohlbekannten Instrumente, wie er sie in seinem Reallexikon der musikalischen Instrumente von 1913 mit Informationen über Design und etymologische Referenzen aufgeführt hatte. Gemeinsam mit Erich von Hornbostel (1877-1935) gab er 1914 die Zeitschrift systematatik der musikalischen Instrumente heraus.

Sie sind formell nach der Dezimalklassifikation von Dewy geordnet, einem von dem US-Bibliothekar Melvil Decwey entwickeltem hierarchischem Klassifizierungssystem für den Bibliotheksbestand. Die Anlage sollte für alle Instrumente und für alle Fälle einsetzbar sein. Dabei werden in erster Linie die klanglichen Besonderheiten der Klangerzeugung berücksichtigt, die jedoch bei einigen Geräten durch formale Gesichtspunkte erweitert werden müssen.

Konzessionen an die Logik waren notwendig, weil sich das ganze Produkt als zu kompliziert herausstellte, um nur ein Merkmal anzuwenden. Zunächst fehle eine Subgruppe von Tasteninstrumenten und Instrumenten mit Automatikmechanik. Einige Streitigkeiten sind im Hornbostel-Sachs-System schwer zu klassifizieren oder können mehreren Fraktionen zur gleichen Zeit angehören.

1971 entwickelte Mantle Hood (1918-2005), ein Student von Jap Kunst, der sich auf indonesische Spiele spezialisiert hatte, eine komplizierte Systemtheorie mit fünf verschiedenen Rubriken, die sich an die von Hornhotel und Sachs anschließt. Für jedes Einzelinstrument gestaltete er ein graphisches Organogrammsystem auf Symbolbasis, mit dem die Eigenschaften der Konstruktionsform, des Werkstoffs und der Spielform abgebildet werden können.

Kapuzensystem einer " emblematischen Klassifikation " wird als die wohl fortschrittlichste Weiterentwicklung des Hornbostel-Sachs-Systems angesehen, nimmt aber unweigerlich die dort angeprangerten Punkte auf[53]. Die von der EU zwischen 2009 und 2011 kofinanzierte Initiative Musikinstrument Museums Online (MIMO), an der große internationale Konzerne, Universitäten und Privatsammlungen beteiligt sind, ist Teil des EU-Programms in der Kategorie e-ontent Plus und soll einen zentralisierten Zugriff auf bestehende digitale Medien ermöglichen.

Ein alter Orden von Musikinstrumenten in der Arabischen Kultur resultiert aus der Wichtigkeit, die den Musikinstrumenten durch ihre Ursprungslegenden in den zunächst oral vererbten Volksüberzeugungen zukommt. Zwei der ersten Traktate über die musische Entwicklung des Orients schrieben der iranische Schriftsteller Ibn ?urd??bih ( 912) und die Ursprünge der damals verwendeten Instrumente wurden von einigen im AT erwähnten, teils fantasievoll verzierten Mythosgestalten wiedergegeben.

Laut Ibn ?urd??bih erfand Mat??ala? die Spaltkopflaute Mat??ala?, die sich aus dem Perser entwickelte und als das edelste der arabischen Blasinstrumente angesehen wird. Lamamech (in der maurischen Überlieferung Lamak) erfand die Walze 312 und sein Vater Jubal die Lyrainnor. Nach dieser Repräsentation bauten die Außerirdischen selbst keine eigenen auf.

In der Tat übernehmen die Außerirdischen nach der Besetzung des Sassanidenreiches im siebenten Jh. die langhalsige Laute www. ww. sassaniden. com (arabisch ?unb?r), das Doppelrohrblatt ( "surn?y"), die Midi. harp (arabisch ?ank) und später auch die gezupfte Laute mbh. von der pers. mbh. 69 ] Eine tÃ?rkische Quellenangabe aus dem XVII. Jh. beschreibt auch die musikwissenschaftlichen EinflÃ?sse fremder Völker in frÃ?hislamischer Zeit inform einer mythischen Darstellung.

Gegensätzlich zu al-Kind?, das sich mehr mit der griechischen Literatur befasste, konzentriert sich al-Farabi (um 870-950) auf die damalige israelische Komponisten. Mit seinen großen musikalischen Werken Kit?b al-M?s?q? al-kab?r ("The Great Book of Music") und Kit?b fi'l-?q???t ("Book of Rhythms") beschreibt er eine Vielzahl von Musikinstrumenten mit einer Präzision, die den aktiven Musikschüler betrügt.

Die Musikinstrumente werden in seinem Standardwerk Kit?b al-Shif? ("Book of Healing") von dem Künstler detailliert beschrieben und nach der Form der Klangerzeugung (gezupft, verbeult, geweht, verblasen, geschlagen) in sieben Kategorien eingeteilt: Die Persermusikerin Abd al-Qadir (Ibn Ghaybi, 1435) aus Maragha im nordwestlichen Iran verfasste in Dschami al-Ahlan ("Collection of Melodies") sowohl theorie- als auch praxisbezogen über das Thema Musiktheorie und klassifiziert präziser als die 25 Streichinstrumente, neun Blasinstrumente und drei Percussioninstrumente von Sina.

Außerdem enthält seine Website einige asiatische Instrumente, ein indianisches und ein (urghan?n) europäisches Ursprungs. Streichinstrumente bleiben später die zahlreichen, detailreichsten und populärsten Instrumente, während Schlagzeug mit Volkstanz in Verbindung gebracht wird und sonst nur in Sufi-Ritualen verwendet wird (sam??). Eine der fundamentalen Überlegungen der philosophischen Theorie Chinas ist die umfassende harmonische (ho), die mit einer Serie von neun numerischen Symbolen zur Harmonisierung kosmischer und kultureller (makro- und mikrokosmischer) Erscheinungen eingestuft wird.

Auf dem achten Platz befinden sich die Kardinalpunkte (Winde), die den acht unterschiedlichen Werkstoffen der Instrumente korrespondieren. 76 Die Klassifizierung der acht für Musikinstrumente typischen Werkstoffe nennt sich Acht Sounds (b?y?n). Früher wurden die Instrumente in vier Gruppen unterteilt, wie die Yo Chi (Abhandlung über rituelle Musik und Tanz) zeigt, die Ende des sechsten Jahrhundert vor Christus aus anderen Ursprüngen der Thou-Dynastie zusammengetragen wurde.

Den acht Klangklassen sind ein Stoff, eine Saison und eine Kompassrichtung (einschließlich Windrichtung) zugewiesen, die im Nordteil beginnen und im Gegenuhrzeigersinn verlaufen. Neben der Klassifizierung von Musikinstrumenten wurden in der Tang-Dynastie (618-907) weitere Instrumente für chinesische Musikrichtungen und für musikalische Ensembles nach der gesellschaftlichen Rangfolge vorgestellt. Manche Instrumente wie z. B. die Knochenflöte, die Schilfinstrumente aus Laub und Schneckenhörnern passten nie in die strikte Ordnung, und in den vergangenen Jahrzehnten nach Christus wurden viele ausländische Instrumente aus Zentralasien eingefuehrt, so dass Ma Duanlin (1245-1322) es für unumgaenglich hielt, eine neunte Klasse mit dem Namen pa yin chih wai ("die nicht unter die ersten bis achtköpfigen Klassen fällt") zu eroeffnen.

Je nach Anwendung des Instrumentes in der rituellen Musik, der Auslandsmusik oder der leichten Musik wurde jede der neun Rubriken in drei eingeteilt. Die Musikwissenschaftlerin Zhu Zaiyu (1536-1610) hat zwei leicht unterschiedliche Klassifikationen auf der Grundlage der acht b?y?n Gruppen erfunden, mit Zwischenabteilungen nach Spielstil und musikalischem Gebrauch. Der strukturelle Benachteiligte des Verfahrens ist, dass das eingestufte Produkt zwar in Fässern, Streichinstrumenten und Gongs in Schwingungen versetzt wird, aber nicht in erster Linie in Bambusflöten auftritt.

Im Jahr 1980 wurde von einem Kollektiv von Autoren eine neue Klassifizierung entwickelt, in die in begrenztem Umfang auch ältere Instrumente einbezogen werden können. Beinhaltet 56 Instrumente. 9 Instrumente. In Natyashastra findet sich im elften Abschnitt (1-2) die jeweils ältere Klassifizierung der indischen Blasinstrumente (vadya, auch atodya). Von dieser Zeit kommt die am ältesten bewahrte tamilische Klassifizierung für musikalische Instrumente (karuvi, auch "Werkzeug" genannt), die aus fünf verschiedenen Klassifizierungen zusammengesetzt ist und der Klassifizierung von Narada aus dem 10. bis 12. Jh. gleicht:

Ähnlich verfährt der Künstler 1982: In seinem Werk[92] gleicht er die klassizistische Indianermusik mit dem kirchlichen Dhadi- Gesang der Ureinwohner, wenn er sie nach Melodie- (suara vad) und Rhythmus-Instrumenten (tal vad) aufbaut. Er teilt die vier Hauptkategorien nach ihrer Art und Weise, wie er sie spielt, ein, z.B. zupfte oder streichelte er die Saiteninstrumente und zupfte sie dann mit den Händen oder dem Plectrum.

Der südindische Staat Kerala unterscheidet klassische Musikrichtungen (fleischliche Musik) von religiöser und religiöser Kultur, die in großen Schläfen (malayalam kshetram) oder vor Ortsschreinen (kavu) zur Ritualbegleitung oder zur Bewirtung von Glättungen bei Tempelfestspielen aufgeführt wird. Religionsmusik beinhaltet Vokalstile (sopanam sangeetam) und instrumentelle Tempelnoten (kshetram vadyam).

Sämtliche im Temple spielenden Instrumente werden bis auf eine Einschränkung schlagend verwendet und entsprechend ihrer Anwendung im Ensemblestil als Talkavadyam ("Rhythmusinstrument") eingestuft. Rol-Mo, tibetanische Kultusmusik in den Klöstern ist ein unentbehrlicher Teil der Riten und untersteht strikten Ausführungsregeln, um den Anforderungen als Opferung an die tibetanischen Götter (Buddhas, Bodhisattvas, tantrische Lebewesen (Yidam) und Wächterinnen) gerecht zu werden.

Die alltägliche Praxis steht im Kontrast zu den Theravada-Lehren von Sri Lanka und dem südostasiatischen Kontinent, die die Musiktitel in den Zeremonien größtenteils ablehnen. Die umfassendste im Mittelalter entstandene Arbeit über das Theoriekonzept der tibetanischen Volksmusik stammt von dem buddhistischen Gelehrten Sergej Pandita (1182-1251). Die tibetische Bezeichnung Rol-mo Byed Pa bedeutet "Musik machen", das englische Wörterbuch rol-mo bedeutet "Klang der Musik" und im weiteren Sinne horizontal besiegte Zimbeln von Paaren.

Bereits seit dem XII. Jh. sind die vier klassizistischen Klassen der tibetanischen Instrumente aus verschiedenen Herkunftsländern bekannt. Nach altem Glauben von Bön geniessen Schlagzeuger die größte Anerkennung aller Instrumente und sind mit der kosmogonalen Ordnung verbunden. Obwohl es sich bei der javanischen Literatur und den javanischen Musikinstrumenten um beschreibbare Bezeichnungen handelt, verweisen viele Formen des musikalischen Ausdrucks nur auf eine einzige Gegend oder sind Teil der hoflichen Kultur einer besonderen Großstadt.

Jahrhundert wurden die Praktiken und Theorien der javanischsprachigen Literatur ausschliesslich oral vermittelt, danach förderte die holländische koloniale Verwaltung das Schreiben der Theoriegrundlagen des Gamelan durch entsprechende Bildungsangebote. Es gibt Klassifizierungen von Gamelan-Instrumenten aus der oralen Gewohnheit und von javanesischen Musikwissenschaftlern, die traditionelle oder eigene Klassifizierungen erstellt haben.

Der für Blasinstrumente gebräuchliche Begriff des Javanesischen Wortes diitabuh heißt zunächst "geschlagen" und bezieht sich auf die herausragende Rolle der Schlaginstrumente im Konzert. Je nach Schlag- oder Spielmethode wird in einer für alle javanesischen Instrumente gültigen, oral vererbten Klassifikation unterschieden: Dipezhik, Zupfinstrumente (Kastenzithern Qacapi, Liter, Celempung), das Hauptunterscheidungskriterium Spielen wird bei einigen Blasinstrumenten durch "weiblich" (größer) und "männlich" (kleiner, klangintensiver ) vervollständigt.

Darüber hinaus können die Instrumente nach ihrer Stimmlage klassifiziert werden, unabhängig davon, ob sie zum Spielen des fünfstufigen Slendros oder des siebenstufigen Pélogs verwendet werden. Auch in der oralen Tradition ist die Entstehung und das soziale Verhältnis der Instrumente von großer Wichtigkeit. Es kam mit moslemischen Immigranten aus Persien oder Arabien aus dem XVI. Jh..

In der portugiesischen Sprache kamen im sechzehnten Jh. die Geige (Biola), eine Lautenart ähnlich der Kuppel (Kronkong), Guitarre, Cello. Darüber hinaus führten die Niederländer im Laufe des achtzehnten und neunzehnten Jahrhunderts die europäischen Bläser ein, deren Musiktradition im Tandschidor bewahrt wurde. Elektrische Gitarren und andere Instrumente der amerikanischen Popflege. In Indonesien gibt es keine dominierende Klassifizierung, wie sie in Indien und China überliefert ist.

Das Konservatorium von Surekarta (Konservatori Karawitan Indonesia) lehrte in den 1950er Jahren eine Klassifizierung von Stoffen, deren Ursprung nicht eindeutig ist und die auf den Chinesen basiert b?y?n . Bronzestatuen und Bügeleisen hatten im altjavanischen Glaubensbekenntnis eine besondere Bedeutung: Jap Kun, der wichtigste indonesische Musiktheoretiker in der ersten Jahreshälfte des zwanzigsten Weltkrieges, teilte 1934 die Instrumente des Spielrepertoires nach ihrer Orchesterfunktion in fünf Himmelsrichtungen ein: Agogika-Instrumente wie die Schlagzeugkendang- und Ketipungs.

Wie in Java gibt es auch in der Region Aceh an der nördlichen Spitze Sumatras eine mündliche Überlieferung, nach der die musikalischen Instrumente (Acehnese àlat meuseb) als (1) vorislamische Ahnenkult und Zeit des Animismus und des Hinduismus (yoh gohlom Islam), (2) islamische Zeit (masa Islam) und (3) westliche moderne Lebenswelt (meukaphe, von arabisch k?fir, " infidels ") bezeichnet werden können.

Die Instrumente der ersten Klasse, wie die zweifelhafte Trommel Geordrang, werden für die treuen Moslems in Aceh als unanständig und tadelnswert angesehen. Gemäß der von Margaret Kartomi festgelegten Klassifizierung werden die Instrumente der präislamischen Gruppierung (1) unterteilt in: Geussok ("Strike"), Fiddle-Biola Aceh, dreisaitiger stacheliger Violin-Hareubab. Dabei ist eine linguistisch präzise Klassifizierung der Instrumente von zweitrangiger Wichtigkeit.

Wesentlich ist eine strukturelle Differenzierung nach dem Vorbild Ozeans in (1) pelé betu, Instrumente aus der präislamischen Zeit, auch bekannt als asl ( "native"), (2) muslimische Zeit, die zu Beginn des neunzehnten Jahrhundert begonnen hat, und (3) christianischer sowie heutiger weltlicher Kult. Dabei unterscheidet der wie die Acehner und Mandala fast völlig islamisierte Mini-Kabau zwischen den musikalischen Mitteln (bunyi-bunyan "klingende Dinge"), die (1) in saisonalen Zeremonien aus präislamischer Zeit (Minangkabau aslanisch, "eigener Ursprung") zum Einsatz kommen, den (2) in muslimischer Zeit gesungenen Mitteln (asal arabisch, "arabischer Herkunft") und (3) den "aus dem Vierteln" (asalbarat).

Die Künstlerin Margaret Kartomi (1990) gliedert die Einzelinstrumente in die Subgruppen der einheimischen Volksmusik nach soziokulturellen Gesichtspunkten (1): nan dippusiang, "schwungen", Swirrgerät begriffs. Ein ähnliches Bild von Musikinstrumenten zeigt sich in der libanesischen Königspelle. Einige Akteure des Lamellenophons geben den Einzellamellen den Namen "Mutter", "Kind" und andere Familiennamen, dies trifft auch auf die Einzelsaiten des Pluriars zu (gbegbetêle, mehrseitiger Spielbogen).

Sie unterteilen die Instrumente in zwei Blöcke nach ihrem Spielstil und in Subgruppen nach formalen Kriterien: Bei der Klassifizierung der Instrumente berücksichtigen die Igbo in Nigeria zunächst ihren Bau- und Spielstil, dann ihre musikwissenschaftliche Bedeutung. In den fünf Rubriken wird nach dem Spielstil (mit Beispiel auf Igbo) unterschieden: ifu, blowing, alle Blasinstrumente:

Sie sind eine bantu-sprachige Volksgruppe im Süden Afrikas mit einer Musiktradition, in der sie sechs Musikrichtungen nach ihrer gesellschaftlichen Rolle und einen instrumentalen Stil von professionellen Musikern unterscheiden: 1 ) Kinderstimmen, 2) Geheimmusik für die Mädcheneinweihung, 3) Trommelunterricht für Knaben mit Tanzstimmen, 4) Kinderbeschneidungsmusik, 5) leichte Lieder, dazu Arbeiterstimmen, Biertrinkmusik und Begleitmusik zum Volkstanz muchongolo, 6) Beschwörungsmusik und 7) professioneller Instrumentenmusik.

Je nach Einsatz in diesen sozialen Bereichen werden die Instrumente nach den nachfolgenden Eigenschaften klassifiziert: Handelt es sich um ein klassisches Musikinstrument der Tradition der Tsonga oder wurde es erst kürzlich hinzugefügt? Hochsprung www. wed Prakash Vatuk: Indische Volksmusikinstrumente von K. S. Kothari. Das Oxford and Indian Book House, New Delhi 1982, Kapitel: Medizinische Instrumente, S. 49-65.

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