Welche Puppe für Kleinkind

Die Puppe für Kleinkinder

Die Puppen werden in verschiedenen Arten und Größen genäht, um den individuellen Bedürfnissen eines Kindes gerecht zu werden. Nun, ich glaube nicht, dass eine BabyBorn-Puppe falsch ist, besonders wenn sie trinken und pinkeln kann und du sie auch einwickeln kannst. Die Puppe für welches Alter. Dann helfe ich dir, die richtige Puppe für dein Kind zu finden. Ein Puppe, die einen Körper aus Stoff hat, aber einen festen Kopf.

Formung von Köpfchen, Herzen und Händen - Marionette und Marionettenspiel

"â??Die Puppe passt sich meiner Stimmung, meiner Intuition, meinem Enthusiasmus an, alle ihre BewegungsablÃ?ufe ergeben sich aus den Ideen, die mir in den Sinn kommen, und den AusrÃ??stungen, die ich in den Maulkorb lege....". Ich bin sie, mit einem kurzen Text, sie ist eine Kreatur, keine Puppe. Einen, der der ganzen Menschheit seine Phantasie und Kreativität zur Verfügung stellt und sie zum Guten wandeln kann.

Das Spielen mit der Puppe ist für das Kleinkind zu diesem Zweck in erheblichem Umfang hilfreich. Das Puppenspielzeug in seinen verschiedenen Ausprägungen ist sicherlich das älteste und wichtigste ist. Die Puppe besteht kulturhistorisch seit Tausenden von Jahren, zum ersten Mal hatte sie eine reine Symbolkraft, ihre Rolle als Kinderspielzeug wurde erst viel später erkannt.

In Gräbern von etwa 3000 bis 2000 v. Chr. wurden die ersten Figuren wiedergefunden. In allen archaischen Völkern findet man Puppenkörper als vereinheitlichte Repräsentationen des Menschen, wo sie - wie Schablonen - Kultzwecken diente. Aufgrund des flüchtigen Stoffes ist es schwierig zu sagen, wann die Puppe für das Kind an Wichtigkeit erlangt hat.

In den römischen Gräbern für die Reichenkinder wurden in den Gräbern der Römer Alabasterpuppen gefunden, die jedoch seit dem fünfzehnten Jh. gewerblich produziert werden. Jahrhunderts waren die Puppenkörper Repräsentationen von Adulten, erst 1710 kam die erste Baby-Puppe auf den Handel. Der Stellenwert, den die Puppe in den alten Kulturkreisen hatte und immer noch hat, ist vielfältig.

Egal ob die Puppe in ihrer symbolischen Umsetzung fruchtbar gemacht werden soll oder als "Heilpuppe" für Erkrankungen, ob sie die Ernten fördern soll oder als Kosmetikerin eingesetzt wird, sie erreicht immer eine Bedeutung, die über das Material hinausgeht. Auf der einen Seite wird die Puppe zur Sinnbild für eine spirituelle Angelegenheit, auf der anderen Seite wird sie im Ritus und Spielen zum Vertreter eines Menschen oder Menschentyps, für etwas Eigenständiges und Lebensfähige.

Die Puppe ist dann als künstlerisch gestalteter Ausdruck des Menschen selbst gedacht. Jeder, der schon einmal einen erfahrenen Marionettenspieler bei der Ausübung seiner Tätigkeit beobachtet hat, wird dies bemerken. Realität und Erfindung heben sich gegenseitig im Spielverlauf auf. Wer Figuren erschafft, wird zum "Schöpfer". Es muss die Möglichkeit der Symbolisierung gegeben haben.

Sie ist nichts ohne den Akteur, sie treibt uns an, sie zum Leben zu erwecken, sonst ist sie ohne Funktion. Marionetten, die an der Decke hängen und zur Verzierung ausarten, Püppchen, die das Sofabett schmücken, werden ihrer wahren Funktion beraubt. Die Marionetten, die an der Decke hängen, werden ihrer wahren Aufgabe beraubt. Die Püppchen, die das Sofabett schmücken. Der Puppe ist eine Sache. Sie ist der Willkür ihres Eigentümers unterworfen, der Übergang vom Gegenstand zum seelenvollen Gefährten der kindlichen Entwicklung ist nur durch die Vorstellungskraft des Kleinkindes möglich.

Gerade als die Puppe eines Tage entsteht und Sinn bekommt, wird sie schließlich in Vergessenheit geraten, unvorsichtig wegschmissen, wenn sie ihr Schicksal erfüllt hat. Indem es mit der Puppe spielt, nimmt das kleine Mädchen die Sprache der Menschen auf. Auf diese Weise löst sich das Kleinkind von seiner Bindung an die Umwelt und findet das andere.

In der Psyche wird das erste Kinderspielzeug im oben genannten Sinn als "Übergangsobjekt" (Winnicott) bezeichnet. Der Übergangsgegenstand ist ein Zeichen für die Gegenwart der Mütter, auch wenn die Mütter nicht da sind. Sie gibt dem Kleinkind Geborgenheit, weil sie die Vorstellung erweckt, Teil des eigenen Selbst und zugleich Teil der Referenzperson zu sein.

Dies trifft auch dann zu, wenn Eltern bereits als Nicht-Selbst erfahren werden. Im " Zwischenraum " zwischen Realität und Belletristik befindet sich schließlich das gesamte Stück des Kinder. Die spielenden Kleinkinder können sehr gut zwischen Phantasie und Realität differenzieren, das kommt bereits in der Einführung zum Ausdruck: "I would be jetzt the mama", aber Phantasie und Realität haben für das Kleinkind das selbe Schwergewicht.

Der Puppe ist ein Spiegel des kindlichen Körpers. Sie leidet und lebt durch alles, was das Baby beschäftigt. In der Spielweise baut das Kleinkind seine Realität nach oder nimmt sie vorweg. Sie ist noch nicht in der Situation, ihre Erfahrungen wie der Erwachsener zu widerspiegeln oder zu antizipieren, aber sie kann sie sich im wahren Sinne des Wortes ausmalen ( "vor sich selbst stehen"), indem sie sie im Spielgeschehen aus einer bestimmten Entfernung ansieht und sie so in ihrem Gedächtnis festhält.

Es kann nicht erklären, warum es gerade mitspielt, wie es mitspielt, so dass das Kinderspiel weniger ein Denken als ein Gefühls- oder Empathieakt ist. Der kleine Junge ist immer noch völlig imitiert von dem, was der Kleine unternimmt. Zum Beispiel wird es das Zubereiten von Speisen nachahmen, seine Puppe füttern und einschlafen.

Die Puppe Kind, benannt, liebte und bemutterte, ist vielleicht die wichtigste Figur im täglichen Miteinander. Sie trägt ein Stück der Kinderseele in sich. Selbst wenn es so sehr beliebt ist, dass für den Außenseiter kaum mehr als ein Lappenbündel zu sehen ist, kann es doch für die Kleinen einen enormen Kummer aufkommen. Wenn das liebevolle Dollenkind gegen eine "schöne" Puppe eintauscht wird.

Es geht nicht so sehr darum, dass diese Puppe einen Mehrwert für eine andere hat, sie ist kein Statussym. Zu diesem Zweck sind Puppenkörper der Varietät "Barbie" besser geeignet, die man nicht als "Individualität" mag, sondern besitzt und die mit möglichst vielen Kostümen und Merkmalen ausgestattet sein sollten. So wie das Kleinkind es sich wünscht, dass sie für sich selbst sind, werden die hier vorgestellten Figuren gewissermaßen um ihrer selbst willen beliebt.

Es handelt sich um kleine Mädchen, sie repräsentieren nichts, was das Mädchen noch nicht hat oder tun kann, sondern sie sind das alternde Ich des Mädchens für das, was das Mädchen in seinem Inneren vorantreibt. Sie sind hier oft Schlafkameraden, Bettdecke und Spiegelung des Babys. Trotzdem denke ich, dass es wichtig ist, dass Jungs mit Püppchen herumspielen, denn sie werden später nicht zu Vätern von Schlappohr-Hasen und zottigen Bären.

Später, im sozial-dramatischen Theaterstück, übernimmt das Kleinkind unterschiedliche Funktionen, einmal ist es die Pflegekraft, die sich um seinen "Patienten" kümmert, ein anderes Mal muss es die Puppe des Schülers sein, die vor seinem mehr oder weniger strikten Lehrmeister vorbeiziehen muss. Um sein Selbstverständnis zu finden, stellt das Kleinkind nun unbewußt die Frage immer wieder neu: Wer bin ich?

Dort werden die Püppchen vom "Gastwirt" geliefert, die Püppchen vom "Friseur" gekämmt und der "Zooarbeiter" liefert seine Plüschmenagerie. Dies ändert auch die Aufgabe der Puppe. Es hat jetzt eine andere Aufgabe als die Baby-Puppe, mit der man redet, jetzt sind es immer häufiger die Bilder von Menschen, d.h. es sind Dolls, für die man redet.

Inzwischen ist das Kleinkind mehr ein Direktor als ein direkter Spieler. Die berühmteste Beispiel für diese Puppenart ist sicherlich die Barbie-Puppe. Es ist die Erwartung der erwachsenen Funktion, die das Kleinkind (in diesem Fall die Mädchen) als Sinnbild des Femininen anstreben. Hierbei ist die Phantasie des Kleinkindes sehr untergeordnet, dieser Puppe werden keine Merkmale verliehen, Barbie ist fixiert.

Die Figur ist eine symbolische Figur des Verbrauchs und ihr spielerisches Denken beruht vor allem darauf, dass das Baby für seine Barbies so viele Konsumgüter wie möglich hat. Gleiches trifft auf Spielpuppen zu, die für Knaben bestimmt sind. Egal, ob es sich um Power Rangers oder andere Heldinnen handelt, sie sind klare Sinnbilder für den kräftigen, ausgewachsenen Mann, sie sind auch Prestige-Objekte, bei denen die Phantasie wenig zu ergänzen hat.

Für die Kleinen ab einem gewissen Alter ist es von Bedeutung, sich mit allmächtigen Heldinnen oder mit dem Femininen mit all seinen sexuellen Eigenschaften wiederzufinden. Das Problem mit diesen Figuren (abgesehen davon, dass sie ein sehr ungleiches Bild von Frauen und Männern sind) besteht meiner Meinung nach darin, dass sie wenig Kreativität zulassen, so dass die Spielmöglichkeiten im Grunde genommen auf die Ausstellung von Konsumgütern beschränkt sind.

Wer ist die Puppe für welches Jahr? Grundsätzlich gilt: Je kleiner das Kleinkind, umso leichter kann und sollte die Puppe sein. Die Puppe ist umso weniger fixiert, je mehr das Kleinkind Fantasiekräfte benötigt, um das zu ergänzen, was nur angesagt ist; je weniger Mimik vorhanden ist, umso mehr emotionale Eigenschaften kann das Kleinkind in die Puppe bringen.

Püppchen, die alles können, heulen, lachten, reden, sich in die Hose machen, Küsse schmeißen oder was auch immer die Spielzeugindustrie erfindet, hinterlassen keinen Platz für die Phantasie des Babys. Wenn es für die Zweijährige noch ausreicht, wenn die Puppe nur zwei Augenpunkte auf dem Kopf hat, um die Blicke anzuzeigen, die Glieder noch nicht geformt sind, dann fordert das ältere Baby bereits mehr Einzelheiten.

Aber auch dann sollte die Puppe nicht vollkommen sein. Jedenfalls trifft auf jedes Kinder zu: Eine Puppe, die speziell für das Kleinkind hergestellt wird, ist für ein Kleinkind mehr und ermutigt es, wie das Zeughaus der perfekten Massenprodukte zu sein. Diese finden sich bedauerlicherweise in den meisten Zimmern.

Weshalb müssen die Kleinen überhaupt erst einmal mitspielen? Es ist die Ursache für Selbsterfahrungen mit der Selbstwirksamkeit. Spielend kann das Kleinkind seine Gefühlswelt gestalten, Erlebniswelten einbeziehen und zukünftige Geschehnisse ahnen. Erfährt man bereits beim Kleinkind, dass es nicht mitspielen kann, muss dies als mögliches Zeichen einer Verhaltensstörung bewertet werden. Zusätzlich zu all den anderen Fertigkeiten, die die Kleinen spielerisch erwerben, sollte der Gesichtspunkt des Lebensmanagements im Rahmen des Puppenspiels im Mittelpunkt des Interesses sein.

Vor allem heute, in einer für das Kind immer unergründlicher werdenden Umwelt, in der verschiedenste Sinneseindrücke es überfluten, müssen sie ihre Umwelt gestalten und ihr Bedeutung beimessen. Vor 20 Jahren hat Bruno Bettelheim in seinem Werk "Ein schönes Kinderleben " darauf hingewiesen, dass die Kleinen ihre entmutigende Erfahrung des Lebens in einer unüberschaubaren Umgebung überwinden, indem sie spielerisch eine verständlichere Lebenswelt für sich aufstellen.

Um eine Gefühlskultur zu entwickeln, durch die das Kleinkind seine eigenen Gefühle und die seiner Nächsten versteht und differenziert, setzt das Kleinkind auf Rollenspiele. Wenn sie mit spielen, entwickelt sich daraus ein gemeinschaftliches Stück, je weniger ein Spielzeug die Möglichkeit dazu hat, umso mehr ist es von den gegenüber liegenden Figuren abhängig.

In jedem Rollenkernspiel - sei es mit anderen Kinder, sei es mit Püppchen - weitet das Kleinkind seine empathische Fähigkeit aus. Inwiefern kann eine Verbindung zur Puppe hergestellt werden? Dies ist besonders deutlich in Relation zum Puppenspiel, bei dem kleine Schwesterngeschwister in der Gastfamilie erwachsen werden. Die kleine Tochter ist imitiert.

Wenn das Kleinkind die Fürsorge seiner Erziehungsberechtigten erfährt, am Füttern, Windeln wechseln, Schwimmen und Mitmachen teilhaben darf, wird es die liebende Einstellung der Erziehungsberechtigten gegenüber dem kleinen Geschwistern im Puppenspiel imitieren. Schon bei der Entstehung des Geschwisterpaares geben viele Erziehungsberechtigte ihm eine Puppe, damit er alles tun kann, was ihn im Umgangs mit dem Baby beeindruckt.

Es ist jedoch von erheblicher Bedeutung, wie sich Papa und Mama benehmen, wenn das Baby mit der Puppe spielt. Wenn das " Baby " des Kleinkindes bemerkt wird, die Puppemutter, der Familienvater mit seiner Fürsorge für das Kleinkind ernst gemeint ist oder die Erziehungsberechtigten die Puppe wie jeden beliebigen in dieselbe Box geworfenen Objekt wie die Bausteine am späten Nachmittag handhaben - je nach Betreuungsverhalten der Erwachenen wird der Wert der Puppe für das Neugeborene selbst sein.

In diesem Fall ist es natürlich so, dass es sich um ein Objekt handelt, das vom Child inspiriert wurde. Weil viele Kleinkinder heute nicht mehr die Möglichkeit haben, ein Kleinkind in der eigenen Gastfamilie oder in der näheren und weiteren Nachbarschaft zu erfahren, ist es besonders wichtig, dass dieser Umstand in den Kinderkrippen und Kindergärten berücksichtigt wird.

Sie müssen sicherstellen, dass die Kleinen eine Beziehung zur Puppe haben, denn wie oben erwähnt, können sie die Puppe erleben und ihre Gefühle auf eine Weise ausdrücken, die kein anderes Kinderspielzeug kann. Wenn es eine Puppenkammer gibt, in der die Puppenkinder betreut und betten können, stimuliert man die Kleinen zum Spielen ("Hatten die Puppenkinder heute Morgen Frühstück?

"Ich meine, ich hätte jemanden in der Ecke der Puppe schreien hören." "Und die Kleinen fühlen sich in ihrem Stück ernst genommen, auf der anderen Seite erfahren sie, dass der Erzieher die Figuren nicht nur weglegt, sondern sie auch mit Liebe in die Puppenbetten einräumt. Sie werden gern mit den Figuren ins Spielgeschehen eintreten, was für sie so wichtig sein kann.

Es ist aber auch von Bedeutung, dass der Erwachsener nicht moralisch in das Marionettenspiel eintritt, sondern sich für das sich mit den Marionetten entwickelnde Stück interessiert. Dazu bedarf es der Sensibilität der Erzieherin, die die Situation spüren muss, in der die Kleinen während ihres Spiels unter sich verbleiben können müssen und wann sie Unterstützung im Sinn eines neuen Spieldrangs oder eines interessanten Kommentars benötigen.

Der aufmerksame Erwachsene kann immer wieder auf den Zustand des Spielkindes hinweisen, er kann lernen, worüber das Kleinkind besorgt ist, was es beunruhigt, womit es emotional zu kämpfen hat. Bei genauerem Hinsehen erhält er Anhaltspunkte für die seelische Entwicklung des Kleinkindes sowie für seine soziale Kompetenz.

Aber vor allem kann er die tiefere Sinnhaftigkeit der Puppe für das Kleinkind durch das intime Zusammenspiel erleben, das sich mit der Puppe auswirkt. Co-Gründer and pedagogical Director of ZWEISCHENRAUM for lifelong learning, individual development and mental recovery, an intensive pedagogical timeout project for children and young people (www.zwischenraum-mannheim.de). "Seit 30 Jahren betreue ich ein Marionettentheater (www.mondschaf. net) und mein Therapieansatz basiert auf dem Spielen mit der Marionette."

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