Wissen Schule

Fachhochschule für Wissen

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Schulhistorie: Schule von morgen - Bildung - Gemeinschaft

Aus den Ergebnissen der PISA-Studien 2006 und 2009 besteht die Hoffnung, dass die Innovationen wirksam werden, da sich die Situation der dt. Jugendlichen in Summe gebessert hat. Sie haben aber auch bewiesen, dass Deutschland bei einem Problem keine Schritte vorangekommen ist: Nach wie vor zählen wir zu den Staaten mit den höchsten Performance-Unterschieden zwischen schwächeren und stärkeren Studierenden.

Bei den Schwächeren handelt es sich oft um Jugendliche mit migrantischem Hintergrund und aus so genannten bildungsbenachteiligten und gesellschaftlich schwächeren Elternhöfen. In Deutschland muss es daher ein großes Anliegen der Schule von morgen sein, die vielen gesellschaftlich und kulturbedingten verschiedenen Lernbedingungen der Jugendlichen zu beachten und aufzunehmen. Frühzeitige Unterstützung und eine späte Verteilung der Schulkinder sowie eine strikte Selektion der zukünftigen Lehrer sind die Erfolgsprinzipien des Finnischen Schulsystems.

Die Kritik der PISA-Studie betont, dass die Dänen aufgrund ihrer sprachlich und kulturell sehr einheitlichen Studentenschaft leicht bei PISA brillieren können und dass das Finnensystem nicht auf Deutschland übertragbar ist. Im Gegensatz zu Finnland haben deutsche Bildungseinrichtungen einen hohen Prozentsatz an Schülern mit migrantischem Hintergrund.

Kanadas Studenten zählen ebenfalls zu den Besten. Die Kinderherkunft in unserem bevölkerungsreichsten Herkunftsland der Welt ist bei den Leistungsbewertungen offensichtlich ohne Bedeutung. Kanadas Investitionen in die Ausbildung junger Menschen sind sehr hoch und überlassen es den Hochschulen, mit diesem Mittel selbstständig umzugehen. Mit dem Geldbetrag beschäftigen die Schulleiter genügend Hilfslehrer, um die Kleinen neben dem regulären Schulunterricht in ihrer Muttersprache zu unterrichten und ausreichende Mittel für Material, Projektarbeit und Fortbildung bereitzustellen.

Jeder Schule nach eigenen Bedürfnissen, angepasst an die jeweiligen Schülerschaften. Auf diese Weise entsteht in Kanada das, was in Deutschland noch fehlt: eine Schule, in der der kulturelle und soziale Hintergrund eines Kinds keine Benachteiligungen für seinen Schulerfolg mit sich bringt. In manchen Fällen muss man aber nicht einmal über die Grenzen blicken, um exemplarische Schulformen zu erlernen.

Wie die guten Schulen von morgen auch in Deutschland hergestellt werden können, hat eine Volksschule in Dortmund aufzeigt. In Dortmunds Nordstadt, einem gesellschaftlichen Zentrum der Hansestadt, befindet sich die Kleine Kielstr. Für fast 80 Prozentpunkte der Grundschüler der Kleinen Kielschule ist ihre Sprache nicht DE. Es könnte sich um eine klassische Problem-Schule mit sehr schlechten Ergebnissen, einem hohen Potenzial für Frustration und Gewalt und bildungsbenachteiligten Elternhöfen handeln.

Als erste Schule wurde die Schule mit dem Bundesschulpreis prämiert. Im Jahr 2006 bewarben sich 481 Hochschulen um den von der Robert Bosch Foundation verliehenen Förderpreis. In jeder Klasse konnte sich die Volksschule Kleine Kielstraße gegen alle anderen Wettbewerber durchsetzen. Bewertet werden unter anderem die besonderen Verdienste der Kinder, das Körperklima, der Umgangs mit Diversität und die Qualität des Unterrichts.

Es ist hier vorbildlich gelungen, alle kulturelle, religiöse, soziale und muttersprachliche Vielfalt unter einen Hut zu bekommen und allen Schülern gleichermassen die Möglichkeit zum Schulerfolg zu geben. Der Schulerfolg basiert unter anderem auf zwei Säulen: der individuellen Unterstützung und dem Engagement der Schüler.

Der Beginn der individuellen Betreuung erfolgt acht Monaten vor Beginn der Schule. Dabei werden die Erfolge in Bezug auf verschiedene Kompetenzbereiche wie Sprachentwicklung, Alltagswissen und Gesamtkoordination des Körpers erfasst. Nach der Prüfung dieser Fähigkeiten bei der Einschulung erhalten die Erziehungsberechtigten ein Schreiben mit Vorschlägen, wie sie ihr Kleinkind bis zum Schulanfang auf spielerische Weise unterstützen können. Im Rahmen dieses Entwicklungsgesprächs hat jedes einzelne Individuum die Möglichkeit, mit seinem Erzieher über sein eigenes Wissen, seine eigenen Lernfortschritte und seine eigenen Schwachstellen zu diskutieren.

Aber auch die neu gestaltete Einführungsphase der Primarschule trägt zum Gesamtkonzept bei. Die Grundschuljahre sind erst ab der dritten Schulstufe möglich. Rasch lernen können sie bereits nach einem Jahr, meist nach zwei Jahren, und allmählich werden sie schon nach drei Jahren in der altersgruppenübergreifenden Einstiegsphase erreicht und wirken intensiv in ihren Förderprogrammen.

Für die Volksschule Kleine Kielstraße sind die Erziehungsberechtigten die wichtigsten Partner und die Kooperation mit ihnen eine elementare Voraussetzung für die gute Entfaltung der Schüler. So gibt es zum Beispiel den geänderten Elterngesprächstag, an dem man die Möglichkeit hat, seine eigenen Belange darzulegen und den Lehrern zu sagen, was man über sein eigenes Baby wissen sollte.

Bei den so genannten Rucksackmüttern handelt es sich um ehemalige Schülerinnen und Schülern, die noch mit der Schule in Verbindung sind. Bei Kommunikationsproblemen sind sie behilflich und meditieren zwischen Schule und Kindern. Darüber hinaus ist das Eltern-Café an der Schule tagtäglich offen, offeriert unter anderem individuelle Fallberatung und vermittelt diverse Qualifikationen, wie Sprach- und Computerunterricht. Mit dem Deutschen Hochschulpreis werden seit 2006 nahezu jedes Jahr Schulklassen mit herausragender didaktischer Praktik ausgezeichnet.

In den ersten fünf Jahren bewarben sich über 1000 Schüler um den Förderpreis. Die Gelder werden an den Hauptsieger und vier weitere Schulklassen ausbezahlt. Diejenigen, die in die Endauswahl kommen, werden zwei Tage lang von einer Fachjury aus Wissenschaftlerinnen und Forschern und Pädagogen begutachtet. Bewerbungen sind für alle Grundschulen, Gymnasien, staatliche und private Hochschulen möglich.

Weitere Gewinner sind inzwischen: die Sofie-Scholl-Schule in Bad Hindelang-Oberjoch - eine Schule für Chroniker (2010) und die Gesamt-Schule Barmen - eine Schule mit exemplarischem Charakter, in der Integrierung und Eingliederung sehr gut funktioniert (2015). Nicht nur die besten Grundschulen in Deutschland bekommen von der Foundation Bargeldpreise. Fünf Jahre lang sind die Lehrkräfte dieser Hochschulen Mitglied der Academy of the German School Award.

Laut der Foundation ist das Anliegen der Academy die Vermittlung guter didaktischer Praktiken und der Informationsaustausch zwischen Lehrern und Schule.

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