Zauberbuch

Hexenbuch

mw-headline" id="Geschichte">Geschichte[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten] Das Zauberbuch ist ein Fachbuch der Magie, das seine trickreiche technische und seelische Dimension transportiert und möglicherweise auch die Entstehung und Geschichte der Magiekunst wiedergibt. Das Genre der magischen Buchkunst ist seit dem neunzehnten Jh. stark verankert. Während zu Beginn magische Werke von gewerblichen Herausgebern veröffentlicht wurden, hat die Fokussierung auf die Magie als Kunstform der Repräsentation immer mehr zur Entstehung einer eigenen Fachbuchlandschaft geführt, in der Autorinnen und Autoren ihre Werke oft in Kleinauflagen veröffentlichen und nur Fachkolleginnen und -kollegen zugänlich machen.

Das ist Paul Fleming: Buchbesprechungen von Paul Fleming. Bd. I, Fleming Book, New Jersey 1944, OCLC 751133529. Das ist Paul Fleming: Buchbesprechungen von Paul Fleming. Band II, Fleming Book, New Jersey 1946, OCLC 352935263. J.B. Findlay: Schottische beschwörende Bibliographie. Shanklin 1951, OCLC 181805284. Kurt Volkmann, Louis Tummers: Bibliography de la Prestidigitation. Part 1, selbst veröffentlicht, Brüssel 1952, OCLC 163131806. Markschiess-van Trix, Jan Brabec: Kunstwissenschaft.

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Geheimnisvolles Zauberbuch entziffert

Das Manuskript aus der UB Kassel wirkt auf den ersten Blick weder geheimnisumwittert noch rätselhaft, geschweige denn kostbar. Es handelt sich meist nur um mittelalterliche Handschriften", erläutert Brigitte Pfeil, Stellvertreterin der Manuskriptabteilung, "aber mit der geheimen Schrift hat sie einen besonderen Charme und ist eine kleine Sonderstellung. "Basierend auf der Art des Papieres und einer Wasserzeichen-Analyse stellt der Experte fest, dass das Manuskript gegen Ende des achtzehnten Jahrhundert entstand.

Bei der Digitalisierung des Manuskripts beschäftigten sich Brigitte Pfeiler und Sabina Lüdemann, Vorsteherin des Hessenreferats der Staatsbibliothek und der Murhard's Bibl. auch mit dem Geheimschriften. "â??Anfangs war nicht ganz geklärt, worum es in der Handschrift geht, denn die Schilder fÃ?r einen Laie sehen auf den ersten Blick winterlich ausâ??, sagt LÃ?demann.

In der Regel ist das Entschlüsseln einer verschlüsselten Grundschrift nicht im täglichen Geschäft von Pfeiler und Schmied. Wenn ein Handschriftstück aufgrund des Verfalls des Schriftbildes mit der Zeit schwierig zu lesen ist, besteht ein Teil ihrer Aufgabe darin, Schriftstücke zu entschlüsseln, ihr Lebensalter zu ermitteln und das Schriftstück zu archi-visieren. Aber mit dem befleckten Heft mit den mysteriösen Schildern herrschte der Forschungsgeist der beiden Handschriftexperten.

Bei der täglichen Bahnfahrt von Lüdemann zwischen ihrem Arbeitsplatz in Kassel und ihrer Wohnung in Marburg entdeckte die Forscherin die geheime Schrift. "â??Ich ging davon aus, dass der Schriftzug auf Englisch geschrieben wurde und suchte dann nach hÃ?ufigen Briefen oder Kurzworten der dt. Landessprache wie dem, dem oder dem... " Das VerschlÃ?sselungssystem der Kassenhandschrift ist verhältnismaÃ? ig simpel gestaltet.

Jede Figur im Handschriftstück stellt einen Brief dar. Einige der Schilder sind ähnlich wie die grundlegenden Briefe, die sie ersetzt haben.

Bis heute ist der Inhalt jedoch ein Rätsel. Sie geht auf die 1960er Jahre zurück, und bis heute ist nicht klar, ob es sich bei den Buchstaben im Notebook um Wörter oder einfach nur um sinnlose Buchstabenreihen handelte. Die beiden waren früher in der Lage, ihre Geheimschriften zu lernen. Trotzdem dauerte die komplette Abschrift des 90seitigen Manuskripts eine Jahrgangs.

Zauber und Beschwörungen von Geistern. Diese Information befindet sich in der Praxis meist am Ende eines Manuskripts. "Aber nicht in diesem Handbuch. Das Zauberbuch bietet aber auch den richtigen Spirit für die Liebe oder die Behandlung von Krankheit. Zusätzlich zu den Sprüchen enthält das Handschriftstück eine Anleitung, unter welchen Voraussetzungen die angestrebte Wirksamkeit der Spruchformeln auftreten soll.

"Bei manchen Sprüchen muss man Gesteinskreise bauen und das Zeichen des Geists in der Schwebe haben. Die anderen Zauber funktionieren zum Beispiel nur, wenn man sie in der dritten Tagesstunde rezitiert", sagt die Wissenschaftlerin Brigitte Pfeil. Abgesehen von magischen Formeln und Gespensterbeschreibungen findet man im Texte zahlreiche religiöse Vokabeln. Auffallend für die beiden Forscher war, dass der Gottesname in der Handschrift in mehreren Fremdsprachen wie Deutsch, Lettisch, Hebräisch auftaucht.

Die beiden wollen sich aber nicht zur Signifikanz dieser Ansammlung des Namens aussprechen. Die beiden Wissenschaftler ließen jedoch ihre Suche nach dem Autor nicht auf sich beruhen und so gingen Pfeiler und Lödmann durch Kassel, um sich umzusehen. Dort hatte der Eschweger Kollege das Handschriftchen endlich in einer Antiquariatsstelle wiedergefunden.

"Man vermutet, dass der Autor eine Geheimgesellschaft wie die Freibauer oder der Rosenkranz sein könnte, da die Handschrift gut in den Zusammenhang mit dem zunehmenden Interesse an Algorithmen, Zauberei und Schatzsuche gegen Ende des achtzehnten Jahrhundert passt", erläutert Pfe. Der Ort Kassel könnte für den geheimen Rosenkreuzerverein aussprechen.

Das Zauberbuch enthält jedoch weder geschriebene noch sinnbildliche Bezüge zur Brüderlichkeit der Rosenkrieger als Autoren. Der exakte Ursprung der Manuskripten ist daher ein Rätsel. "Aber nur weil das Handschriftstück bei Kassel entdeckt wurde, bedeutet das nicht, dass es auch in Kassel geschrieben wurde", unterstreicht Brigitte Pfeil.

So könnte das Zauberbuch aus jeder beliebigen Gegend Deutschlands kommen. Diejenigen, die das Skript geschrieben haben oder die in den vergangenen 200 Jahren seine früheren Besitzer waren, stehen in den Startlöchern. Doch der Verbleib der Manuskripte für die kommenden 200 Jahre ist offenbar geklärt: die UB Kassel.

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